DSHI 100 Wrangell, Margarethe (Bestand)
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Dokumentesammlung des Herder-Instituts [Isil-Code DE-1988] (Archivtektonik) >> DSHI 100 Personenarchive
Bestandsbeschreibung:
Wrangell, Margarethe von
07.01.1877 - 21.03.1932
Agrikulturchemikerin (Erste Professorin Deutschlands)
Bestandsbildner: 1894 Lehrerin-Examen in Reval, dann Privatlehrerin. 1904-1909 Studium rer. nat. in Tübingen und Leipzig; 1909 in London (bei Ramsay), 1910-1911 in Straßburg (bei Wedekind), 1911-1912 in Paris (bei M. Curie); 1920 Habil.; 1923 erste Ordinaria in Deutschland und Leiterin des von ihr gegründeten Instituts für Pflanzenernährungslehre in Hohenheim.
Bestandsgeschichte: Bestand in mehreren Lieferungen von Alexander v. W. in der ersten Hälfte der 70er Jahre als Depositum übergeben.
Literatur: Edition: Fürst Wladimir Andronikow: Margarethe von Wrangell. Das Leben einer Frau 1876-1932, München 1935 (neu: Göttingen 1950); Geschichte der Familie von Wrandel und Wrangell. Nachtrag II, Band 1 (Haus Raick), Stuttgart 1976, S. 34-38; Margarethe von Wrangell und andere Pionierinnen. Die erste Frauen an den Hochschulen Badens und Württenbergs. Katalog zur Ausstellung im Schloß Hohenheim 26. Juni bis 31. Juli 1998, hrsg. von Ulrich Fellmeth, Hohenheim 1998; Peter von Wrangel: Margarethe von Wrangell (1877-1932), Düsseldorf 1999; DBBL.
Wrangell, Margarethe von
07.01.1877 - 21.03.1932
Agrikulturchemikerin (Erste Professorin Deutschlands)
Bestandsbildner: 1894 Lehrerin-Examen in Reval, dann Privatlehrerin. 1904-1909 Studium rer. nat. in Tübingen und Leipzig; 1909 in London (bei Ramsay), 1910-1911 in Straßburg (bei Wedekind), 1911-1912 in Paris (bei M. Curie); 1920 Habil.; 1923 erste Ordinaria in Deutschland und Leiterin des von ihr gegründeten Instituts für Pflanzenernährungslehre in Hohenheim.
Bestandsgeschichte: Bestand in mehreren Lieferungen von Alexander v. W. in der ersten Hälfte der 70er Jahre als Depositum übergeben.
Literatur: Edition: Fürst Wladimir Andronikow: Margarethe von Wrangell. Das Leben einer Frau 1876-1932, München 1935 (neu: Göttingen 1950); Geschichte der Familie von Wrandel und Wrangell. Nachtrag II, Band 1 (Haus Raick), Stuttgart 1976, S. 34-38; Margarethe von Wrangell und andere Pionierinnen. Die erste Frauen an den Hochschulen Badens und Württenbergs. Katalog zur Ausstellung im Schloß Hohenheim 26. Juni bis 31. Juli 1998, hrsg. von Ulrich Fellmeth, Hohenheim 1998; Peter von Wrangel: Margarethe von Wrangell (1877-1932), Düsseldorf 1999; DBBL.
Wrangell, Margarethe von
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.02.2026, 15:26 MEZ