Akademisches Rektoramt, Hauptregistratur (III) (Bestand)
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UAT 117E/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> B Akademische Zentralorgane >> Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) >> Bc 3 Zentralverwaltung und -registratur >> Akademisches Rektoramt / Zentrale Verwaltung (1829/1831-2012)
(1706-) 1959-1969 (-1982)
Bestandsbeschreibung: 1. Zur Bestandsstruktur, -geschichte
Die Akten aus der Hauptregistratur des Akademischen Rektoramtes wurden 1978 bis 1985 vom Universitätsarchiv übernommen. Kern des formierten Bestands UAT 117E ist eine geschlossene Registraturschicht der Jahre 1959-1969 auf der Grundlage eines 1957 eingeführten Aktenplans, teilweise mit Vorakten, die in wenigen Ausnahmefällen bis in das 19. oder 18. Jahrhundert zurückreichen. In Einzelfällen ist auch Schriftgut aus den Jahren 1970-1980 enthalten.
Zur ausführlicheren Geschichte der zentralen Registratur des Universitätssekretariats bzw. des Akademischen Rektoramts und später der Zentralen Verwaltung siehe unter Bc3 den Tektonikpunkt "Akademisches Rektoramt / Zentrale Verwaltung (1829/1831-2012)".
2. Zur Bearbeitung/Erschließung
Der Bestand UAT 117E wurde in den Jahren 1984 bis 1986 von Reinhard Tietzen und Eva-Maria Klein durch ein Karteirepertorium erschlossen, das in den Jahren 1996 und 1997 für die EDV erfasst wurde. Ein kleiner Rest des Bestandes wurde im Dezember 2020 erschlossen (ca. 1,7 lfm). Die Vorakten sind in den Beständen UAT 117 und 117C Akademisches Rektoramt, Hauptregistratur (I-II), spätere Unterlagen im Bestand UAT 596 Zentrale Verwaltung, Hauptregistratur (IV) überliefert.
2019 wurde der Bestand von TUSTEP („Tübinger System von Textverarbeitungs-Programmen“) in die Archivverwaltungssoftware ACTApro konvertiert. Die Klassifikationspunkte wurden aus der TUSTEP-Datei übernommen und teilweise überarbeitet. Der Bestand umfasst 3246 Verzeichnungseinheiten mit 51,30 lfm. (Stand Februar 2021).
Bei der Benutzung des Bestandes sind archivische Schutzfristen gemäß Landesarchivgesetz von Baden-Württemberg zu beachten: Personenbezogene Akten sind erst 10 Jahre nach dem Tod, hilfsweise 90 Jahre nach der Geburt der betroffenen Person frei benutzbar. Berühren Verzeichnungsangaben schutzwürdige Belange von Personen, sind diese im Findbuch unsichtbar geschaltet.
Tübingen, den 20.3.1997 / 1.2.2021
Dr. Michael Wischnath / Dr. Anastasia Antipova
Inhalt:
1. Zentralorgane: 178 Verzeichnungseinheiten, (1848) 1891-1973
2. Innerer Dienstbetrieb, repräsentative Aufgaben: 360 Verzeichnungseinheiten, 1869-1982
3. Personalverwaltung, Personalvertretung: 280 Verzeichnungseinheiten, 1919-1978
4. Kliniken - Allgemein: 87 Verzeichnungseinheiten, 1862-1975
5. Hochschulpolitik und -gesetzgebung, Rektorenkonferenzen: 362 Verzeichnungseinheiten, 1914-1977
6. Lehrkörper, Lehrbetrieb: 131 Verzeichnungseinheiten, 1918-1971
7. Studierende: 421 Verzeichnungseinheiten, 1854-1977
8. Prüfungswesen, Akademische Grade: 109 Verzeichnungseinheiten, 1909-1974
9. Promotionen: 27 Verzeichnungseinheiten, 1920-1974
10. Prüfungsgebühren: 54 Verzeichnungseinheiten, 1881-1971
11. Einrichtungen und Programme zur Förderung der Wissenschaften: 221 Verzeichnungseinheiten, 1706-1980
12. Feiern, Universitätsjubiläum: 52 Verzeichnungseinheiten, 1936-1969
13. Behörden: 29 Verzeichnungseinheiten, 1945-1970
14. Universitätsbund, Gesellschaften und Vereinigungen: 49 Verzeichnungseinheiten, 1912-1970
15. Bauangelegenheiten: 343 Verzeichnungseinheiten, 1886-1978
16. Grundstücksverwaltung: 69 Verzeichnungseinheiten, 1844-1977
17. Universitätskliniken: 56 Verzeichnungseinheiten, 1918-1971
18. Zentrale Universitätseinrichtungen, Fakultäten und Institute der Universität: 350 Verzeichnungseinheiten, 1895-1975
19. Kuriosa: 9 Verzeichnungseinheiten, 1942-1969
20. Kassierte Akten: 59 Verzeichnungseinheiten
Die Akten aus der Hauptregistratur des Akademischen Rektoramtes wurden 1978 bis 1985 vom Universitätsarchiv übernommen. Kern des formierten Bestands UAT 117E ist eine geschlossene Registraturschicht der Jahre 1959-1969 auf der Grundlage eines 1957 eingeführten Aktenplans, teilweise mit Vorakten, die in wenigen Ausnahmefällen bis in das 19. oder 18. Jahrhundert zurückreichen. In Einzelfällen ist auch Schriftgut aus den Jahren 1970-1980 enthalten.
Zur ausführlicheren Geschichte der zentralen Registratur des Universitätssekretariats bzw. des Akademischen Rektoramts und später der Zentralen Verwaltung siehe unter Bc3 den Tektonikpunkt "Akademisches Rektoramt / Zentrale Verwaltung (1829/1831-2012)".
2. Zur Bearbeitung/Erschließung
Der Bestand UAT 117E wurde in den Jahren 1984 bis 1986 von Reinhard Tietzen und Eva-Maria Klein durch ein Karteirepertorium erschlossen, das in den Jahren 1996 und 1997 für die EDV erfasst wurde. Ein kleiner Rest des Bestandes wurde im Dezember 2020 erschlossen (ca. 1,7 lfm). Die Vorakten sind in den Beständen UAT 117 und 117C Akademisches Rektoramt, Hauptregistratur (I-II), spätere Unterlagen im Bestand UAT 596 Zentrale Verwaltung, Hauptregistratur (IV) überliefert.
2019 wurde der Bestand von TUSTEP („Tübinger System von Textverarbeitungs-Programmen“) in die Archivverwaltungssoftware ACTApro konvertiert. Die Klassifikationspunkte wurden aus der TUSTEP-Datei übernommen und teilweise überarbeitet. Der Bestand umfasst 3246 Verzeichnungseinheiten mit 51,30 lfm. (Stand Februar 2021).
Bei der Benutzung des Bestandes sind archivische Schutzfristen gemäß Landesarchivgesetz von Baden-Württemberg zu beachten: Personenbezogene Akten sind erst 10 Jahre nach dem Tod, hilfsweise 90 Jahre nach der Geburt der betroffenen Person frei benutzbar. Berühren Verzeichnungsangaben schutzwürdige Belange von Personen, sind diese im Findbuch unsichtbar geschaltet.
Tübingen, den 20.3.1997 / 1.2.2021
Dr. Michael Wischnath / Dr. Anastasia Antipova
Inhalt:
1. Zentralorgane: 178 Verzeichnungseinheiten, (1848) 1891-1973
2. Innerer Dienstbetrieb, repräsentative Aufgaben: 360 Verzeichnungseinheiten, 1869-1982
3. Personalverwaltung, Personalvertretung: 280 Verzeichnungseinheiten, 1919-1978
4. Kliniken - Allgemein: 87 Verzeichnungseinheiten, 1862-1975
5. Hochschulpolitik und -gesetzgebung, Rektorenkonferenzen: 362 Verzeichnungseinheiten, 1914-1977
6. Lehrkörper, Lehrbetrieb: 131 Verzeichnungseinheiten, 1918-1971
7. Studierende: 421 Verzeichnungseinheiten, 1854-1977
8. Prüfungswesen, Akademische Grade: 109 Verzeichnungseinheiten, 1909-1974
9. Promotionen: 27 Verzeichnungseinheiten, 1920-1974
10. Prüfungsgebühren: 54 Verzeichnungseinheiten, 1881-1971
11. Einrichtungen und Programme zur Förderung der Wissenschaften: 221 Verzeichnungseinheiten, 1706-1980
12. Feiern, Universitätsjubiläum: 52 Verzeichnungseinheiten, 1936-1969
13. Behörden: 29 Verzeichnungseinheiten, 1945-1970
14. Universitätsbund, Gesellschaften und Vereinigungen: 49 Verzeichnungseinheiten, 1912-1970
15. Bauangelegenheiten: 343 Verzeichnungseinheiten, 1886-1978
16. Grundstücksverwaltung: 69 Verzeichnungseinheiten, 1844-1977
17. Universitätskliniken: 56 Verzeichnungseinheiten, 1918-1971
18. Zentrale Universitätseinrichtungen, Fakultäten und Institute der Universität: 350 Verzeichnungseinheiten, 1895-1975
19. Kuriosa: 9 Verzeichnungseinheiten, 1942-1969
20. Kassierte Akten: 59 Verzeichnungseinheiten
52,20 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ
Hierarchie
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