Benedict Schlecht, genannt Schreiner von Plochingen [Kr. Esslingen], wegen Beteiligung am Bauernaufstand (er war an der Plünderung und Brandschatzung des Klosters Adelberg beteiligt gewesen, hatte seine Gesellen angestiftet, das Haus des Schreibers zu Adelberg abzubrechen, einem Untertanen des Klosters das Gelübde abgenommen, sich künftig gegen diese Herrschaft aufzulehnen u.a.) zu Göppingen gef., wird auf Fürbitten guter Freunde aus dem Gefängnis entlassen, verspricht, unverzüglich über den Lech zu gehen, Württemberg künftig zu meiden, die Gefängnis- und sonstige aufgelaufene Kosten zu tragen, 15 fl an Erzherzog Ferdinand zu geben, 40 fl Schadensersatz an den Prälaten von Adelberg zu bezahlen und die dem Kloster geraubten Gegenstände -soweit noch vorhanden- zurückzugeben, setzt für die Geldleistungen Atzung, Abtrag und Schadensersatz mit zwei gesonderten Schuldbriefen die ehrbaren und bescheidenen Utz Schlecht, seinen Vater, Thys, Schuchmacher und Bartlin Mercklin von Renneltzhusen [Rommelshausen, Kr. Waiblingen] als Bürgen und Selbstschuldner ein, stellt für getreues Befolgen dieser Verschreibung 10 Bürgen und schwört U.- Bürgen: die ehrbaren und bescheidenen Wernher Ziegler, Lux Lowe, Lienhart Hyster, Hans Grienenwald, Lienhart Schwartz, Jacob Beder, Petter Billing, Jörg Eckhart, Konrat Scharnhaußer und Wolff Witzig, Schwäger und Freunde des Täters, alle von Plochingen mit 100 fl.