Amt Damme (Bestand)
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NLA OL, Best. 76-25
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände >> 1.2 Lokale Behörden >> 1.2.3 Ämter
1814-1878
Enthält: Regierungssachen, Beamte und sonstige Bediente 1817-1881 (7); Amtsverwaltung 1810-1879 (39); Landeshoheit, Reichs- und Staatsverfassung, Grenzen 1679-1879 (23); öffentliche Sicherheit und Ordnung, Polizei, Bevölkerungspolizei, Auswanderung 1663-1880 (108); Medizinal- und Veterinärsachen 1803-1879 (23); Handel, Gewerbe, Schifffahrt 1772-1879 (64); Post- und Telegrafenwesen 1817-1879 (8); Wegesachen der Gemeinden 1729-1879 (89); Eisenbahn 1854-1872 (1); Ent- und Bewässerung 1767-1879 (31); Kommunalsachen der Gemeinden 1658-1879 (104); Landwirtschaft und Viehzucht 1816-1879 (18); Feuerpolizei und Feuerversicherung 1764-1888 (30); Statistik 1817-1879 (8); Moorsachen 1815-1879 (8); Gemeinheits- und Markenteilungen, Verkoppelungen 1657-1880 (48); Hebungs- und Rechnungswesen 1815-1909 (93); Kataster- und Steuerwesen 1794-1891 (29); Schatzungen, Abgaben, Steuern 1812-1879 (41); Erbschaftssteuer 1868-1871 (5); Ablösungssachen 1416-1878 (149); Hebung der Gefälle, Sporteln, Gebühren 1811-1879 (65); Domänen 1815-1878 (16); Forstsachen 1818-1879 (6); Jagdsachen 1783-1879 (4); Zoll und Akzise 1817-1856 (22); Forderungen 1817-1849 (15); Lehnssachen und Landadel 1793-1862 (11); Angelegenheiten der katholischen Kirche und ihrer Kirchengemeinden 1768-1880 (100); Angelegenheiten der evangelischen Kirche und ihrer Kirchengemeinden Neuenkirchen und Holdorf 1817-1849 (20); Schulsachen in den Schulachten 1635-1899 (645); Gerichtssachen 1817-1879 (20); Militärwesen 1815-1879 (32); Amtsbücher, Register, Grundsteuermutterrollen 1833-1916 (42); Urkundenbücher des Amts Damme 1817-1878 (61). Urkundenbücher des Amtsgerichts Damme 1859 (1).
Beschreibung: Best. 76-25 Amt Damme
Zeit: 1416-1916
Bestandsgeschichte: Das münsterische Amt Vechta wurde im Zuge der Aufteilung des Fürstbistums Münster durch den Reichsdeputationshauptschluss am 25. Februar 1803 dem Herzog von Oldenburg zugesprochen. Doch erst nach einer kurzen preußischen Zeit (1802/03) und einer kurzen oldenburgischen Herrschaft, in der das große Amt Vechta von 1804-1810 als oldenburgische Landvogtei bezeichnet wurde, schuf die französische Verwaltung im Gerichts- und Verwaltungsbereich andere Strukturen und zerschlug das Amt in die Teilgebiete Stadt Vechta und in die Mairien Oythe, Langfördern, Lutten, Bakum und Goldenstedt. Lediglich das Kirchspiel Damme wurde in den Kanton Vörden überführt; Vörden gehörte vorher zum Hochstift Osnabrück. Erst nach dem Ende der französischen Herrschaft im Jahre 1814 und der Einsetzung des ersten oldenburgischen Amtmanns Johann Heinrich Plate im Jahre 1817 begann man, das neu geschaffene Amt Damme in die oldenburgische Verwaltung zu integrieren. Amtssitz wurde Damme. Wie in französischer Zeit umfasste das Amt Damme neben dem Kirchspiel bzw. der Gemeinde Damme noch das Kirchspiel bzw. die Gemeinde Neuenkirchen. Das Amt, das 1844 ca. 7911 Einwohner auf 202,25 qkm zählte, blieb unverändert bis 1879 bestehen, dann wurde es dem neu gegründeten Verwaltungsamt Vechta angegliedert.
Findmittel: Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Das Findbuch wurde im Rahmen der Programme zur Förderung der wissenschaftlichen Literaturversorgungs- und Informationssysteme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (www.dfl.de/lis) digitalisiert.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Best. 76-25 Amt Damme
Zeit: 1416-1916
Bestandsgeschichte: Das münsterische Amt Vechta wurde im Zuge der Aufteilung des Fürstbistums Münster durch den Reichsdeputationshauptschluss am 25. Februar 1803 dem Herzog von Oldenburg zugesprochen. Doch erst nach einer kurzen preußischen Zeit (1802/03) und einer kurzen oldenburgischen Herrschaft, in der das große Amt Vechta von 1804-1810 als oldenburgische Landvogtei bezeichnet wurde, schuf die französische Verwaltung im Gerichts- und Verwaltungsbereich andere Strukturen und zerschlug das Amt in die Teilgebiete Stadt Vechta und in die Mairien Oythe, Langfördern, Lutten, Bakum und Goldenstedt. Lediglich das Kirchspiel Damme wurde in den Kanton Vörden überführt; Vörden gehörte vorher zum Hochstift Osnabrück. Erst nach dem Ende der französischen Herrschaft im Jahre 1814 und der Einsetzung des ersten oldenburgischen Amtmanns Johann Heinrich Plate im Jahre 1817 begann man, das neu geschaffene Amt Damme in die oldenburgische Verwaltung zu integrieren. Amtssitz wurde Damme. Wie in französischer Zeit umfasste das Amt Damme neben dem Kirchspiel bzw. der Gemeinde Damme noch das Kirchspiel bzw. die Gemeinde Neuenkirchen. Das Amt, das 1844 ca. 7911 Einwohner auf 202,25 qkm zählte, blieb unverändert bis 1879 bestehen, dann wurde es dem neu gegründeten Verwaltungsamt Vechta angegliedert.
Findmittel: Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Das Findbuch wurde im Rahmen der Programme zur Förderung der wissenschaftlichen Literaturversorgungs- und Informationssysteme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (www.dfl.de/lis) digitalisiert.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
40,8; 1988 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Karl Georg Böse, Das Großherzogthum Oldenburg. Topographisch-statistische Beschreibung desselben, Oldenburg 1863, S. 626-636; Paul Kollmann, Statistische Beschreibung der Gemeinden des Herzogtums Oldenburg, Oldenburg 1897, S. 348-353; Georg Sello, Die territoriale Entwicklung des Herzogtums Oldenburg, Oldenburg 1917, S. 60 ff.; Ludwig Kohli, Handbuch einer historisch-statistisch-geographischen Beschreibung des Herzogthums Oldenburg samt der Erbherrschaft Jever und der beiden Fürstenthümer Lübeck und Birkenfeld, 2 Teile, Bremen 1924, S. 289-291; Stefan Hartmann, Großherzogtum (Freistaat Oldenburg), in: Grundriß der deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Bd. 17, Hansestädte und Oldenburg, hg. von Thomas Klein, Marburg 1978, S. 170-172; Jürgen Kessel, Damme. Eine Bibliographie, Damme 1988; Hannelore Oberpenning, Quellen zur Geschichte des Kirchspiels und der Stadt Damme in den Staatsarchiven Osnabrück, Münster, Hannover und Oldenburg Oldenburg 1991; Christoph Reinders-Düselder, Ländliche Bevölkerung vor der Industrialisierung. Geburt, Heirat und Tod in Steinfeld, Damme und Neuenkirchen 1650 bis 1850, Oldenburg 1995; Rolf Imsiecke (Bearb.), Dokumente zur Geschichte des Kirchspiels Damme : Steuerlisten, Seelenregister, Volkszählungen 1458 - 1772, Cloppenburg 2010; Albrecht Eckhardt (Hg.), Oldenburgisches Ortslexikon, Bd. 1, Oldenburg 2010, S. 195-200 (Ortsartikel Amt und Ort Damme).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ