Der Priester Hermann Calkmann beurkundet, daß er einen offen besiegelten Brief dem Rat zu Lemgo gegeben habe über ein Haus Reckerd Thonies, anders Dinkman, auf der Altstadt nächst Floreke Engelbertink auf der Westseite, betreffend die Hauptsumme von 50 Mark, die Rente 3 Mark, die bei den anderen Briefen der Kommende von St. Marien und St. Liborius liegen, und daß er die Kommende bei den Kalandsbrüdern in Lemgo gestiftet hat. Aus dieser Rente soll der Besitzer der Kommende jährlich dem Konvent des Jungfrauenklosters auf der Neustadt 8 Schillinge Lemgoer Pfennige zu Wein und Oblaten nach Inhalt des darüber ausgestellten und bei den Kommendenbriefen liegenden Instruments hergeben. Gegheven na der Gebort Jhesu Christi unses heren 1484 jare an dem dage Nicolai des hilgen bisschoppen. Original auf Pergament mit anhängendem Siegel.