Adel insgemein (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 164
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Auslesebestände über Auswärtiges >> Adel >> Adel, Allgemeines
1348-1805
Überlieferungsgeschichte
Der vorliegende Bestand wurde als altwürttembergisches Membrum betr. die Beziehungen Württembergs zum Adel und der schwäbischen Ritterschaft allgemein. Er enthält Urkunden und Akten aus dem Zeitraum ab dem Spätmittelalter bis zum Ende des Alten Reichs. Bei den Urkunden bilden kaiserliche Privilegien für die Reichsritterschaft den Schwerpunkt, bei den Akten finden sich hauptsächlich Sammelfaszikel zu verschiedenen Angelegenheiten der schwäbischen Reichsritterschaft, insbesondere Steuerangelegenheiten. Im Bestand sind auch Unterlagen des Kurfürstlichen Staatsministeriums zur Mediatisierung der reichsritterschaftlichen Gebiete aus der Zeit von 1803-1805 enthalten.
Im Zuge von Tektonik- und Provenienzbereinigungen im 20. Jahrhundert wurden mehrere Aktenbüschel aus dem Bestand entnommen. So gelangten Gesetze und Verordnungen aus der Zeit nach 1806 in den Bestand E 30, die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Büschel 57-61 wurden auf Grund der Provenienz an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben.
Inhalt und Bewertung
Als Findmittel diente lange Zeit ein maschinenschriftliches Zettelrepertorium, das auf handschriftlichen Vorlagen von A. Schwartz (um 1670) und C. F. Pfaff basierte. Dieses wurde im September und Oktober 2017 von der Zeitangestellten Barbara Mayer retrokovertiert und vom Unterzeichneten überarbeitet. Neu angefertigt wurde ein Orts- und Personenregister, wobei die Erschließungsdaten, sofern möglich, mit Normdeskriptoren verknüpft wurden.
Stuttgart, im März 2018
Johannes Renz
Der vorliegende Bestand wurde als altwürttembergisches Membrum betr. die Beziehungen Württembergs zum Adel und der schwäbischen Ritterschaft allgemein. Er enthält Urkunden und Akten aus dem Zeitraum ab dem Spätmittelalter bis zum Ende des Alten Reichs. Bei den Urkunden bilden kaiserliche Privilegien für die Reichsritterschaft den Schwerpunkt, bei den Akten finden sich hauptsächlich Sammelfaszikel zu verschiedenen Angelegenheiten der schwäbischen Reichsritterschaft, insbesondere Steuerangelegenheiten. Im Bestand sind auch Unterlagen des Kurfürstlichen Staatsministeriums zur Mediatisierung der reichsritterschaftlichen Gebiete aus der Zeit von 1803-1805 enthalten.
Im Zuge von Tektonik- und Provenienzbereinigungen im 20. Jahrhundert wurden mehrere Aktenbüschel aus dem Bestand entnommen. So gelangten Gesetze und Verordnungen aus der Zeit nach 1806 in den Bestand E 30, die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Büschel 57-61 wurden auf Grund der Provenienz an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben.
Inhalt und Bewertung
Als Findmittel diente lange Zeit ein maschinenschriftliches Zettelrepertorium, das auf handschriftlichen Vorlagen von A. Schwartz (um 1670) und C. F. Pfaff basierte. Dieses wurde im September und Oktober 2017 von der Zeitangestellten Barbara Mayer retrokovertiert und vom Unterzeichneten überarbeitet. Neu angefertigt wurde ein Orts- und Personenregister, wobei die Erschließungsdaten, sofern möglich, mit Normdeskriptoren verknüpft wurden.
Stuttgart, im März 2018
Johannes Renz
45 Urkunden, 55 Büschel (5,20 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:39 PM CET