Friedrich Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Reichserztruchsess und Kurfürst, von Kaiser Friedrich (III.) beauftragter Richter in der Appellationsinstanz zwischen Bürgermeister, Rat und Gemeinde zu Heilbronn (Heilpronn) einerseits und Lorenz Rinderbach andererseits, von welchem erstere als Vogtherren von Frankenbach ein auf seinem Schulerhof daselbst ruhende Servitut eines stets gerüstet für sie bereit stehenden Wagens beanspruchen, fällt dahin einen Urteilsspruch, dass Lorenz Rinderbach den Heilbronnern den betreffenden Frondienst tun müsse, sobald drei ihnen nicht zugewandte Männer das Vorhandensein jenes Servituts bezeugen.
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Friedrich Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Reichserztruchsess und Kurfürst, von Kaiser Friedrich (III.) beauftragter Richter in der Appellationsinstanz zwischen Bürgermeister, Rat und Gemeinde zu Heilbronn (Heilpronn) einerseits und Lorenz Rinderbach andererseits, von welchem erstere als Vogtherren von Frankenbach ein auf seinem Schulerhof daselbst ruhende Servitut eines stets gerüstet für sie bereit stehenden Wagens beanspruchen, fällt dahin einen Urteilsspruch, dass Lorenz Rinderbach den Heilbronnern den betreffenden Frondienst tun müsse, sobald drei ihnen nicht zugewandte Männer das Vorhandensein jenes Servituts bezeugen.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 I U 282
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 I Heilbronn, Reichsstadt
Heilbronn, Reichsstadt >> 15. Frankenbach
1461 Oktober 29 (donnerstag nach Symonis et Jude)
Urkunden
Siegler: Friedrich Pfalzgraf bei Rhein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. anh.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. anh.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:49 MEZ
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