Hypothekenschuld
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GerKer, 413
GerKer Schöffengericht Kerpen
Schöffengericht Kerpen >> 1 Zivilsachen >> 1.1 Forderungen - Geld / Sachen
1683 - 1684
Enthält: Dietrich Kroch bleibt dem Kloster St. Ignatius die Pensionen aus einer Jahresrente von 5 Rtlr schuldig, für die er im Jahr 1664 eine Hypothek über 100 Rtlr bei dem genannten Kloster aufgenommen hatte, insgesamt 31 Rtlr 2 Gulden 15 Albus. Die Vorsteherin des Konvents, Maria Wipperführth, bittet im Juni 1683 das Gericht, ihr zum Erhalt der Unterpfänder in der Herrschaft Kerpen zu verhelfen. Dazu bevollmächtigt sie Nicolaus Greiff aus Köln. Bis zum April 1684 ist noch nichts geschehen, außer dass Unkosten von 47 Rtlr 10 Albus 4 Hellern durch die Reisen des Bevollmächtigten und die Gerichtstermine entstanden sind. Außerdem ist ein neuer, gleichartiger Fall hinzugekommen. Das Kloster beansprucht jetzt auch die Unterpfänder von Johann Voller und bittet das Gericht um Rechtshilfe.
Schriftstücke: 9
Archivale
Greiff, Nicolaus
Kroch, Dietrich
Voller, Johann
Wipperführth, Maria
Köln - St. Ignatius
Hypothekenschuld
Rentkaufbrief
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ