1) Heinrich von Rosenberg, Ulrich von Neuhaus (Neuenhaus) und alle anderen jetzt zu Felde liegenden Herren, Ritter, Knechte und Städte schreiben Kurfürst Friedrich II. von Sachsen, dass sie fünf Wochen lang entgegen seiner Verschreibung mit der versprochenen Hilfe hingehalten worden seien. Sie seinen deshalb genötigt gewesen, mit ihren Feinden [insbesondere Georg von Podiebrad] einen Waffenstillstand bis zum nächsten St. Georgstag [23. oder 24. April 1451] zu schließen und ihn hintan zu setzen, 13. Juni 1450.- 2) Nikolaus (Niklas) von Lobkowitz überschickt Kurfürst Friedrich II. von Sachsen das Schreiben von 13. Juni 1450 und bittet um Rat, weil die Feinde ihn in den Waffenstillstand gezogen und mit 10000 Schock verbunden haben, 14. Juni 1450.

Vollständigen Titel anzeigen
Sächsisches Staatsarchiv
Objekt beim Datenpartner