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Altbezifferte Zeichnungen betreffend den Wall- und Turmbau auf Hohentübingen, gefertigt von Hans Braun, fürstlicher Baumeister auf dem Land
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 200 Pläne und Zeichnungen betreffend Altwürttemberg aus der Zeit bis 1806
Pläne und Zeichnungen betreffend Altwürttemberg aus der Zeit bis 1806 >> II. Technische Werke und Wasserbausachen >> 2. Einzelne Orte (in alphabetischer Folge) >> Tübingen
1606-1607
Beschreibung
Nr 1: Der Tritt und die Oberwehr unter der Torwartbehausung am Großen Wall, wie solche mit Schusslöcher u. a. gemacht werden soll.
Nr. 2: Die große 20 Schuh breite Schlossbrücke mit der kleinen Brücke, Einfahrt links mit Kammern u. Küchengebäude, rechts der Große Wall.
Nr. 3: Der 5. Grund, wie die Kammern auf der Torwartbehausung samt der Einfahrt mit Gewölben sollen gemacht werden.
Nr. 4: Der obriste Grund zu den Basteien, Länge der Brustmauer; Länge der neuen Bastei 52 1/2 Schuh.
Nr. 5: Der 7. Grund mit der Höhe der Basteimauern und getuschter Aufriss des Schlosstores (unteres= äußeres Schlosstor) mit dem Wappen und Initialen des Herzogs Friedrich zu Württemberg. Statt der beiden Landsknechte 2 Vasen.
Nr. 6: Abriss= der 8. Grund zu der neuen Bastei= Zeichnung der Schlossbrücke und der Basteimauer (Pfeiler) mit Maßstab.
Nr. 7: Der obige Grundriss zu der Bastei mit Auffahrt von dem großen Wall zur neuen Bastei, Höhe der Brustmauer und Weite der Schusslöcher.
Nr. 8: Der andere Grund zu der Wehr am großen Wall im äußeren Graben.
Nr. 9: Der Abriss zu der unteren Pforte auf dem Schloss mit der langen Brücke und Stechbrücke.
Nr. 10: Abriss über die Höhe von Wall und Grabenmauer samt Lage des Walls und Weite des Grabens.
Nr. 11: Aufriss der Bastei (Höhe unten vom Graben bis über die Brustwehr 64 Schuh), eingezeichnet ist das Portal von Hohentübingen (getuscht) = äußeres und inneres Portal.
Foliodoppelblätter; Nr. 2: 48 x 32, Nr. 9: 19 x 61, Nr. 10: 38 x 48 (Höhe x Breite)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.