Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit der Gräfin-Witwe Agnes; Dechant und Kapitel in Wiedenbrück; Dr. Jakob Lersner
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3, 2505
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.104 Rietberg
1563-1567
Enthält: 1563 Januar, Februar. Tod des Grafen Johann. Seine Witwe Agnes sendet ihre Räte Dr. Wilhelm von Neuß und Heinrich Falkenreich mit dem Ersuchen zum Landgrafen, ihre beiden unmündigen Töchter Irmgard und Walburg mit der Grafschaft zu belehnen; Instruktion für die Gesandten und Antwort an sie
Enthält: März - September. Einziehung des Hauses Eiden im Erzstift Köln als eines durch den Tod des Grafen Johann eröffneten Lehens seitens der Lehnsherren Johann und Meinolf Edelherren zu Büren. Einspruch der Gräfin Agnes gegen die Immission der Büren durch den Kurfürsten von Köln und Bitte um Fürsprache. Ansuchen der Schwestern des Grafen Johann, Irmgard und Johanna, beim Kaiser um Belehnung mit der Grafschaft. Prozeß der Gräfin Agnes am geistlichen Gericht zu Münster gegen Franz v. Loe wegen fünf rietbergischer Meierhöfe im Stift Münster. Hilflosigkeit der Gräfin gegenüber dem Vorgehen der niederländisch-westfälischen Stände. Strittige Kollatur der Pfarre Neuenkirchen, die der rietbergische Sekretär Jost Wetter inne hat, mit dem Kapitel zu Wiedenbrück. Briefwechsel der Gräfin mit den Gesandten der Stände in Köln. Nr. 1326. Nr. 1319 bis 1324 (Heimfall der Grafschaft)
Enthält: 1564 Juni. Die Gräfin bittet um Unterstützung hessischer Räte bei dem bevorstehenden Rechtstag gegen Johann und Meinolf von Büren, Alhard v. Hörde, Johann und Rembert v. Schorlemer
Enthält: Juli - 1565 Februar. Ansuchen der Gräfin wegen Belehnung ihrer Töchter mit Rietberg. Darlegung des Rechtsstandpunktes seitens Hessens und Rietbergs. Verhandlung rietbergischer Räte mit dem Landgrafen; Instruktion, Nebeninstruktion und Vollmacht für den Landdrosten Anton v. Berninghausen, Dr. Johann Heinzenberger und andere Verordnete
Enthält: 1565 März - Mai. Abfassung der Vertragsnotel zwischen Hessen und Rietberg. Zahlung von 12000 Goldgulden für die hessische Belehnung. Lehenbrief für die beiden Töchter der Gräfin Agnes
Enthält: September. Dr. Jakob Lersner berichtet über die Verhandlungen wegen Rietberg auf dem Kreistag in Dortmund
Enthält: Dezember - 1566 März. Die Gräfin bittet um Unterstützung Lersners auf dem Kreistag in Köln und Zahlung von 26000 Talern an den Kreis. Lehnsherrlicher Konsens des Landgrafen zur Verpfändung der Grafschaft an die Bürgen. Hessische Vorschrift an die lippischen Vormünder. Anschlag der Grafschaft. Irrtümliche Ladung des Kaisers zum Reichstag an Rietberg. Unterstützung der Gräfin durch hessische Räte auf dem Kreistag in Essen
Enthält: 1566 Mai - Oktober. Werbung Huesgens (Hueschen) beim Landgrafen (Die Instruktion in Nr. 1319.): Kreistag in Essen, Befriedigung der Wendischen Erben, Auseinandersetzung mit Lippe und Paderborn, Grenzirrungen, Erlegung der auf 36000 Taler festgesetzten Summe an die Kreisstände, Leistung der Bürgschaft, Frage der Wiederbefestigung des Hauses Rietberg, Ansprüche der Grafen von Ostfriesland. Hessische Bedingungen bei Abschluß des Vertrages der Gräfin mit den niederrheinisch-westfälischen Kreisständen
Enthält: Oktober - 1567 Februar. Vertrag zwischen Rietberg und Paderborn vom 17. Oktober 1566 (Abschrift). Ladung zum Reichstag
Enthält: März - September. Einziehung des Hauses Eiden im Erzstift Köln als eines durch den Tod des Grafen Johann eröffneten Lehens seitens der Lehnsherren Johann und Meinolf Edelherren zu Büren. Einspruch der Gräfin Agnes gegen die Immission der Büren durch den Kurfürsten von Köln und Bitte um Fürsprache. Ansuchen der Schwestern des Grafen Johann, Irmgard und Johanna, beim Kaiser um Belehnung mit der Grafschaft. Prozeß der Gräfin Agnes am geistlichen Gericht zu Münster gegen Franz v. Loe wegen fünf rietbergischer Meierhöfe im Stift Münster. Hilflosigkeit der Gräfin gegenüber dem Vorgehen der niederländisch-westfälischen Stände. Strittige Kollatur der Pfarre Neuenkirchen, die der rietbergische Sekretär Jost Wetter inne hat, mit dem Kapitel zu Wiedenbrück. Briefwechsel der Gräfin mit den Gesandten der Stände in Köln. Nr. 1326. Nr. 1319 bis 1324 (Heimfall der Grafschaft)
Enthält: 1564 Juni. Die Gräfin bittet um Unterstützung hessischer Räte bei dem bevorstehenden Rechtstag gegen Johann und Meinolf von Büren, Alhard v. Hörde, Johann und Rembert v. Schorlemer
Enthält: Juli - 1565 Februar. Ansuchen der Gräfin wegen Belehnung ihrer Töchter mit Rietberg. Darlegung des Rechtsstandpunktes seitens Hessens und Rietbergs. Verhandlung rietbergischer Räte mit dem Landgrafen; Instruktion, Nebeninstruktion und Vollmacht für den Landdrosten Anton v. Berninghausen, Dr. Johann Heinzenberger und andere Verordnete
Enthält: 1565 März - Mai. Abfassung der Vertragsnotel zwischen Hessen und Rietberg. Zahlung von 12000 Goldgulden für die hessische Belehnung. Lehenbrief für die beiden Töchter der Gräfin Agnes
Enthält: September. Dr. Jakob Lersner berichtet über die Verhandlungen wegen Rietberg auf dem Kreistag in Dortmund
Enthält: Dezember - 1566 März. Die Gräfin bittet um Unterstützung Lersners auf dem Kreistag in Köln und Zahlung von 26000 Talern an den Kreis. Lehnsherrlicher Konsens des Landgrafen zur Verpfändung der Grafschaft an die Bürgen. Hessische Vorschrift an die lippischen Vormünder. Anschlag der Grafschaft. Irrtümliche Ladung des Kaisers zum Reichstag an Rietberg. Unterstützung der Gräfin durch hessische Räte auf dem Kreistag in Essen
Enthält: 1566 Mai - Oktober. Werbung Huesgens (Hueschen) beim Landgrafen (Die Instruktion in Nr. 1319.): Kreistag in Essen, Befriedigung der Wendischen Erben, Auseinandersetzung mit Lippe und Paderborn, Grenzirrungen, Erlegung der auf 36000 Taler festgesetzten Summe an die Kreisstände, Leistung der Bürgschaft, Frage der Wiederbefestigung des Hauses Rietberg, Ansprüche der Grafen von Ostfriesland. Hessische Bedingungen bei Abschluß des Vertrages der Gräfin mit den niederrheinisch-westfälischen Kreisständen
Enthält: Oktober - 1567 Februar. Vertrag zwischen Rietberg und Paderborn vom 17. Oktober 1566 (Abschrift). Ladung zum Reichstag
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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