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Korrespondenzen wegen der Landesadministration des Fürstentums Nassau-Siegen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Summarischer Extrakt des Generalstatus aller Geldeinnahmen und -ausgaben Nassau-Siegens (katholischer, evangelischer und hadamarscher Landesteil) für das Jahr 1739; Rückzahlung eines auf dem hadamarschen Landesteil lastenden Kapitals an die Fürsten zu Thurn und Taxis (1739); Berichte der kaiserlichen Administrationsräte des Fürstentums Nassau-Siegen an Fürst Christian zu Nassau-Dillenburg und Wilhelm Karl Heinrich Friso Prinz von Oranien über diverse Angelegenheiten; Differenzen zwischen den Hadamarschen Erben zu Siegen und den katholischen und reformierten Herrschaften Nassau-Siegens wegen des Schenckischen Zehnten (1739); Differenzen zwischen der Stadt Siegen und den katholischen und reformierten Herrschaften Nassau-Siegens wegen der Handwerksprivilegien (1739); Sukzessionsangelegenheiten des reformierten Landesteils Nassau-Siegens; Differenzen zwischen Johann Wiegand Ohrendorf und Fürst Wilhelm Hyacinth wegen des Debits (1739); Bemühungen um Einrichtung der Kontrolle über die Siegensche Landesadministration durch die Regierung Nassau-Dillenburgs und den Prinzen von Oranien; Regelung der Rückzahlung diverser Schulden; Zahlung von Deputatsgeldern an Fürst Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen; Bestrebungen zur Einrichtung bzw. zur Verbesserung des Kameralwesens in Nassau-Siegen durch Fürst Christian zu Nassau-Dillenburg und Karl Heinrich Friso Prinz von Oranien; Extrakt über die Besoldung der Spezialrezeptoren aus der nassau-siegenschen Kassenrechnung (1739); Gesuch des Johann Henrich Lorsbach aus Siegen um Anstellung als Kellner im evangelischen Landesteil Nassau-Siegens (1739); Bereitstellung von 600 Rekruten der Westerwäldischen Stände für den Obristen Graf zu Wied-Runkel auf Befehl des Kaisers (1739); Präsentation eines neuen Staatshaushalts (Einnahmen und Ausgaben) des Fürstentums Nassau-Siegen durch Geheimrat von Laffert (1739); Bestellung des Reichskammergerichtsanwalts Dr. jur. Johann Jacob Zwierlein als substituierten Anwalt des Fürsten Christian zu Nassau-Dillenburg und Prinzen Karl Heinrich Friso von Oranien (25.02.1739); Berichte des Reichshofratsagenten von Fabrice über die Siegensche Kameralangelegenheit; Neubesetzung des reformierten Kircheninspektorats (1738-1739); Auszug der Administrationskosten im Fürstentum Nassau-Siegen inklusive dem Hadamarschen Landesteil (1739); Bericht der Administrationsregierung über die Alimentation der Prinzessin Johanna Baptista zu Nassau-Siegen, Kanonissin zu Mons, und deren vermeintliche Schuldforderung (1739); Regulierung des Debitwesens im katholischen und hadamarschen Landesteil Nassau-Siegens; Spezifikation der Kreditoren des Fürsten Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen (1739); Regelung von Angelegenheiten der Kontingentstruppen in Nassau-Siegen; Berichte über eine eventuelle Rückkehr des Fürsten Wilhelm Hyacinth von Madrid nach Siegen; Tod des Fürsten Christian zu Nassau-Dillenburg und Regelung der Erbfolge in Nassau-Dillenburg sowie der sich daraus ergebenden Änderungen in der Landesadministration Nassau-Siegens (dabei abschriftliche und originale Reskripte König Friedrich Wilhelm I. von Preußen); Submission des Fürsten Wilhelm Hyacinth vor dem Reichshofrat; Entwürfe von Schreiben an den Kaiser, an den König von Großbritannien, an den König von Schweden, an den König von Preußen und an die Regierung in Hannover; Spezifikation der Einnahmen und Ausgaben an Schuldenschatzungen (1741). Korrespondenten u.a.: Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg, Wilhelm Karl Heinrich Friso Prinz von Oranien, Regierungsrat Heinrich von Diest (Siegen), Geheimrat Hieronymus Wigand von Laffert (Siegen), Reichshofratsagent Andreas Gottlieb von Fabrice (Wien), Arnold Heinrich von Glandorf, M. W. von Buttlar (Dillenburg), Johann Henrich Lorsbach (Siegen), Geheimrat von Münchhausen (Hannover), Kriegsrat von Lenthe (Wien), Notar Johann Ernst Hechler (Dillenburg), Rat und Resident W. H. Heppe (Siegen), Pastor J. Seelbach (Hilchenbach), Sekretär J. W. Winter (Siegen), Gürtler (Dillenburg, Siegen), J. C. Tilemann, Stadtschultheiß Henrich Ernst Clar (Hadamar), Registrator Stephan Proenski (Hadamar), Matthias Wilhelm Haan, Bernhard Paul von Moll (Wien), F. A. Cl. de Wied (Hachenburg), von Moser (Siegen), Grote (Hannover), von Hauß (Hannover), Friedrich Graf von Harrach (Brüssel), Johann Henrich Spieß (Siegen).
610 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.