Bestätigung der verliehenen Rechte durch Reinald Herzog v. Jülich und Geldern
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E1 A 11a
Vorl. Nr.: 13
11a
E1 A Urkunden
Urkunden >> Rathausarchiv
24. Februar 1410
Enthält: Reinald Herzog v. Jülich u. v. Geldern usw. bestätigt aus mannigfachen Gründen und nach dem Rat seiner Verwandten, Räte und Freunde seinen getreuen Untertanen, Bürgermeistern, Schöffen, Rat sowie Bürgern und Eingesessenen seiner Stadt Erkelenz wie auch deren Nachfolgern und Nachkommen sämtliche Urkunden ihrer Rechte, Freiheiten und Privilegien, die sie von den früheren Grafen und Herzögen v. Geldern einst erhalten haben, und gelobt die Einhaltung der Rechte und Freiheiten der Stadt sowie, nichts dagegen zu tun oder tun zu lassen.
Archivale
Aussteller: Siegler: der Herzog sowie auf seine Bitte Willern Sohn zu Arkel und Johan van Loen, Herr zu Beinsberg (Heyns-) u. zu Löwenberg (Lewen-), die dabei gewesen sind. - des manendaechs op sent Mathys dach des heilgen apostelen. - (Auf der Plica:) Im Rat im Beis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:02 MEZ