Ilschen (Elsabehen), Tochter von Veith (Vit) Kersting (Castingk, Karsting) in Schönhagen, seinerzeit Magd bei Henrich von Mengersen zu Harstella [Herstelle] gegen Johann Wallbaum (Wallbaumb, Walbaum) zu Bruntörf [Brüntrup], wegen einer Eheklage; Ilschen hatte sich 1614 als "Sögh Ammen" bei Frau Jobst Schneidewind "vermedet"
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L 85, 400
L 85 Geistliches Gericht in Lippe
Geistliches Gericht in Lippe >> 2. Nr. 201 - 400
1614-1616
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Für das Konsistorium unterschrieben 1615: Conrad Stiebek, Henrich Dreckmejer [Dreckmeier] und Arnoldt Mejer (Meyer); Bote ist Hermann Ernst; Johann zur Horst, beeidigter Prokurator am Konsistorium; Eheprotokoll Amt Schwalenberg (Amtmann Bernhard von Rintelen), 17.7.1601: zwischen Dietterich dem Hamelscheiffer [Schafhirte] und Veitth Castings Tochter im Schönhagen; Tochter Anna des Veit Kesting in Schönhagen war an Dieterich dem Schafmeister verheiratet. Der Sohn des Vit Castingk war Christoffer Vitmeyer; Hinrich Stapperfenne (Stappervenne), regierender Bürgermeister in Lügde; Ludovicus Steinhage, Notar in Lügde; Jobst Schneidewind, der Rechte Doktor, in Lügde; Heinrich von Öhnhausen [Oeynhausen] in Polla [Polle] nennt den Doktor der Rechte Jobst Schneidewind zu Lügde seinen Schwager
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7. Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7.1. Zentrale Gerichtsbarkeit (Tektonik)
- Geistliches Gericht in Lippe (Bestand)
- 2. Nr. 201 - 400 (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International