Die Ulmer Bürgerin Anna Ulmer, Ehefrau des Berthold Ulmer, verkauft den Juden Seligmann und Lemlin als Pfleger der Synagoge ("der juden gemain schu/o/lhus") in Ulm [abgegangen, Bereich westlich vor Judenhof 8] Haus und Hofstatt bei der Synagoge mit einem Höflein, das dazu gehört. Von dem Haus stehen Winmännin der Spröllin ein jährlicher Erstzins von 1 Pfund Würzburger Pfennigen Ulmer Stadtwährung zu und von dem Höflein dem von Leimberg ("Lainberg") [Ruine bei Gruibingen Gde. Bad Ditzenbach/Lkr. Göppingen] 2 Weihnachtshühner als Erstzins. Dafür hat sie von den Käufern 46 rheinische Gulden erhalten. Sie übernimmt daher die Gewährleistung für den Verkauf und stellt den Käufern dafür einen Bürgen.