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Korrespondenzen Insterburg
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Hans-Scharoun-Archiv >> 04. Allgemeine Korrespondenz nach Briefpartnern
8. April 1921 - 16. September 1923
Enthält: Bl. 1-2 Brief der Zeitschrift "L`esprit Nouveau" vom 8.4.1921, Anfrage einen Beitrag über Kinos zu schreiben Bl.3-5 Abonnementangebot der Zeitschrift "`L'Esprit Nouveau" und Werbeprospekt Bl. 6 Brief des Malers und Glasarchitekten Günter Hirschel-Protsch, Leiter des Kunstbunds der Sturmfreunde Breslaus "Die Zeitgenossen" vom 31.12.1921 Bl. 7 Postkarte von Adolf Behne wegen eines Termins vom 31.7.1922 Bl. 8-10 Brief Scharouns an Heinrich Straumer, Berlin, vom 27.8.1922 mit einer Bewerbung bei diesem als angestellter Architekt zu arbeiten. Antwort Straumers vom 29.8.22 mit dem Angebot zunächst eine Monat zu arbeiten und danach über eine feste Anstellung zu entscheiden. Antwort Scharouns vom 5.9.1922, der das Angebot annimmt unter der Voraussetzung, über die Dauer der Anstellung wird sofort nach Arbeitsaufnahme entschieden. Bl. 11 Bruno Taut (Stadtbaurat Magdeburg) an Scharoun vom 16.6.1922 mit der Bitte um Teilnahme an einer Umfrage unter verschiedenen Architekten zum Thema "Europäische Bauwerke" zu errichten. Bl.12-16 Briefwechsel zwischen Scharoun und Adolf Behne zur Frage der "Organischen Architektur", Bl. 12 Brief Behnes vom 8.6.1923, Bl. 13 Antwort Scharouns vom 11.6.1923, Bl. 14 Postkarte Behnes vom 18.6.1923 (Scharoun hat diese vor Wut zerrissen), Bl. 15 Postkarte Behnes vom 15.9.1923, Bl. 16 Postkarte Behnes vom 16.9.1923
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.