Vor dem weltl. Richter Nikolaus ("Niclas") übergibt Jungfrau "Styne Bezzemennen" Altmünster 15 Schillinge Kolscher Gült, fällig an den zwei Johannistagen aus der Schmiede, darin Meister "Mangoldes" Frau sitzt, "an dem nuwen thorne an dem Ysendorlin". Die Nichte der "Styne", Jungfrau "Dyne Bezzemennen" zu Altmünster, soll jedoch den Zins auf Lebzeit genießen. Zeugen: Die Bürger Herr Arnold zum Frosch ("Froysche"), Anze "Lynwebir", Gerhard, Sohn Volgnands von Lorch ("Lorche"), und Orte von Nackenheim ("Nacheim"). "Und geschach dise gift virzen naht vor sent Johans tage Baptiste."
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Vor dem weltl. Richter Nikolaus ("Niclas") übergibt Jungfrau "Styne Bezzemennen" Altmünster 15 Schillinge Kolscher Gült, fällig an den zwei Johannistagen aus der Schmiede, darin Meister "Mangoldes" Frau sitzt, "an dem nuwen thorne an dem Ysendorlin". Die Nichte der "Styne", Jungfrau "Dyne Bezzemennen" zu Altmünster, soll jedoch den Zins auf Lebzeit genießen. Zeugen: Die Bürger Herr Arnold zum Frosch ("Froysche"), Anze "Lynwebir", Gerhard, Sohn Volgnands von Lorch ("Lorche"), und Orte von Nackenheim ("Nacheim"). "Und geschach dise gift virzen naht vor sent Johans tage Baptiste."
U / 1340 Juni 10 (in U / 1430 Juni 28 / I)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
10.06.1340
Altmünster Mainz
Deutsch. Enthalten in Eidbesagung U / 1340 Juni 28 / I.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.11.2026, 13:14 MEZ