Landgraf Heinrich III. von Hessen-Marburg belehnt die Brüder Konrad, Heinrich und Johann, Söhne des verstorbenen Johann von Lützelwig, mit Haus, S...
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A 5 Aktivlehen (Lehns- und Adelsbriefe) von Hessen-Darmstadt und anderen Rechtsvorgängern der Großherzöge von Hessen
Aktivlehen (Lehns- und Adelsbriefe) von Hessen-Darmstadt und anderen Rechtsvorgängern der Großherzöge von Hessen >> 10 Buchstabe L >> 10.24 von Lützelwig
1471 März 2
von Lützelwig
Pergament, mit angehängtem beschädigten Siegel.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: sampstag noch senct Mathiaß tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Heinrich III. von Hessen-Marburg belehnt die Brüder Konrad, Heinrich und Johann, Söhne des verstorbenen Johann von Lützelwig, mit Haus, Scheuer und zwei Gärten vor Schloss Ulrichstein, vier- oder fünfundzwanzig Acker Land zu Langwasser ungefähr unter dem loechen, wo Andreas Schleifras den Gegenwechsel hat, dazu Wiesenwachs für ein Fuder Heu und einen Acker gen. Emesser sowie die sog. Schmittewiese, wie der verstorbene Dietrich von Millenbach sie von den verstorbenen Vorfahren des Landgrafen und ihm selbst zu Lehen trug, drei Maß Länderei auf dem Emmess, an landgräfliche Länderei stoßend, ein Maß Länderei in der Seligen Strut fen. Ribemarker sowie zugehörigen Wiesen, Äckern und Gärten, alles in Feld und Feldmark vor Schloss Ulrichstein, einem halben Gut zu Nieder-Langwasser, einer Scheuer und Hofstatt im Tal zu Ulrichstein, die Schuler gebaut hat, die der verstorbene Andreas Schleifras innehatte und nicht zu Lehen empfing, so dass sie heimfielen, als Mannlehen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Heinrich III. von Hessen-Marburg belehnt die Brüder Konrad, Heinrich und Johann, Söhne des verstorbenen Johann von Lützelwig, mit Haus, Scheuer und zwei Gärten vor Schloss Ulrichstein, vier- oder fünfundzwanzig Acker Land zu Langwasser ungefähr unter dem loechen, wo Andreas Schleifras den Gegenwechsel hat, dazu Wiesenwachs für ein Fuder Heu und einen Acker gen. Emesser sowie die sog. Schmittewiese, wie der verstorbene Dietrich von Millenbach sie von den verstorbenen Vorfahren des Landgrafen und ihm selbst zu Lehen trug, drei Maß Länderei auf dem Emmess, an landgräfliche Länderei stoßend, ein Maß Länderei in der Seligen Strut fen. Ribemarker sowie zugehörigen Wiesen, Äckern und Gärten, alles in Feld und Feldmark vor Schloss Ulrichstein, einem halben Gut zu Nieder-Langwasser, einer Scheuer und Hofstatt im Tal zu Ulrichstein, die Schuler gebaut hat, die der verstorbene Andreas Schleifras innehatte und nicht zu Lehen empfing, so dass sie heimfielen, als Mannlehen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik)
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- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände) (Tektonik)
- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände): Aktivlehen (Lehns- und Adelsbriefe) von Hessen-Darmstadt und anderen Rechtsvorgängern der Großherzöge von Hessen (Bestand)
- 10 Buchstabe L (Gliederung)
- 10.24 von Lützelwig (Gliederung)