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Neubauten, Reparaturen, Erträge und Verpachtung des herrschaftliches Hofs zum Ginsberg
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschriften von Markbeschreibungen zu Grund, Vormwald (Wäldter), Lützel und Kredenbach (ohne Datum); Spezialbeschreibung der Mark-, Hude- und Triftgerechtigkeit des herrschaftlichen Hofs Ginsberg (ohne Datum); Verzeichnisse der zum herrschaftlichen Hof Ginsberg gehörenden Hauberge (1780); Erbauung des herrschaftlichen vordersten Hofhauses auf dem Ginsberg, mit Kostenanschlägen, Rechnungen und Quittungen (1738-1741); Grundriss des Ginsberger Hofhauses (1749, fol. 35); Untersuchungsbericht über das baufällige Viehhaus und Wohnhaus des Hofes zum Ginsberg (24.03.1739); Grundriss und Ansicht des projektierten neuen Viehhauses auf dem Ginsberger Hof (1741, fol. 49); Verpachtungen des herrschaftlichen Hofs Ginsberg an den Hofpächter Christian Farny und Verhandlungen wegen dessen Bereitstellung von Brandholz (1749-1751, 1760, 1766, 1777); Einholung von Informationen über die Hauberge des Vorwerks Ginsberg seitesn der Rentkammer zu Dillenburg (1751); Pachtkontrakte vom 25.11.1737, 10.05.1754 und 30.01.1767 mit Christian Farny und Konsorten; Spezifikation des jährlichen Ertrags des herrschaftlichen Hofs Ginsberg (1766); Beilegung von Differenzen zwischen den Pächtern des Ginsberger Hofes, Christian Farny, Johann Eckhardt, Johann Wilhelm Jüngst und Johann Wilhelm Stein, wegen der Verteilung der Gebäude auf dem verpachteten Vorwerk und wegen der Lieferungen des Hofes (1761); Einrichtung der zum Hof Ginsberg gehörenden Hauberge (1770); Besichtigung der zum Ginsberger Hof gehörenden Hauberge (1775); Übernahme des vierten teils des Anteils des verstorbenen Hofpächters Christian Farny durch Johann Henrich Preis zu Helberhausen (1776); Pachtanschläge des Hofes Ginsberg (1776); Inventare des Hofes Ginsberg und deren Erläuterung(1777-1778, 1783-1786); Ginsberger Hoflieferungen (1741); Bau eines neuen großen Viehstalls auf dem Ginsberger Hof, mit Kostenanschlag und Rechnungen (1777-1780); Grundrisse und Profil eines neu zu bauenden Viehstalls auf dem Hof Ginsberg (1777-1779, fol. 137 und 258); Reparaturen am Wohnhaus des Ginsberger Hofes (1778-1779); Ökonomische Ertragsanschläge des herrschaftlichen Hofs Ginsberg (1778, 1790); Gesuch der Gemeinde Grund um Verlegung der bisher in ihrer Gemarkung fortgeführten Kohlschläge oder Vererbleihung des Hofs Ginsberg nach Ablauf der laufenden Pachtzeit (1778); Berichte an die Rentkammer zu Dillenburg über die Einteilung der zum Hof Ginsberg gehörenden Hauberge in 26 Jahren, mit Handskizze (1780, 1786) Ansetzung des auf dem Hof Ginsberg befindlichen Weihers mit Karpfen und Forellen (1780); Verbesserung der von den Hofpächtern vernachlässigten Hofwiesen (1780, 1787); Abschrift eines Pachtkontrakts vom 09.09.1783; Bedenken über das Inventarium über die zum herrschaftlichen Hof Ginsberg gehörenden und an die Gemeinde Grund verpachteten Güter (1783); Gesuch der Pächter des Ginsberger Hofes um Nachlass des Pachtgeldes (1766, 1783, 1790); Verpachtungen des herrschaftlichen Hofs Ginsberg (1783); Weiterverpachtung (Verafterpachtung) der im Grund liegenden Güter an die Gemeinde Grund durch die Hofpächter Johann Henrich Preis und Johann Henrich Jung (1783); Transport des in der Ginsberger Gemarkung geschossenen Wildbretts (1783); Aufnahme des neuen Backhauses auf dem Hof Ginsberg in das Brandkataster (1783); Berechnung der im Jahr 1784 durch Frost, Dürre und Hagelschlag erlittenen Schäden und Misswüchse auf dem Hof Ginsberg (1785); Errichtung von Hundehütten für die auf dem verpachteten Hof Ginsberg weilenden herrschaftlichen Hunde (1784); Berichte über verursache Hagelschäden auf dem Hof Ginsberg (1785); Taxation des durch Misswuchs angerichteten Schadens und Besichtigung der angerichteten Schäden (1786); Gesuch des Johann Franz Jüngst im Grund um Umwandlung einer Ort-Wüstung in der Ginsberger Gemarkung in ein Erblehen und eine Wiese (1786); Reparatur der auf dem Ginsberger Hof befindlichen Feuerspritze (1786); Gesuch der Gemeinde im Grund um Überlassung einer Wüstung in der zum Hof Ginsberg gehörenden Gründer Hauberge (1787); Absteinung des zum Hof Ginsberg gehörenden Bruchs in den Weiden (1788); Anweisung an die Hofpächter zur Öffnung der zum Hof Ginsberg gehörenden Wässerungsgräben (1789). Korrespondenten u.a.: Keller J. Hertz (Hilchenbach), J. H. Jung, Jost Henrich Hirsch (Schreiberg), Gerichtsschöffe Johann Hermann Solms (Hilchenbach), E. P. Ploennies (Siegen), Amtmann J. C. Trainer (Hilchenbach), Gerichtsschöffe Wilhelm Moritz Wirth (Hilchenbach), Zimmermann Adam Neuß, Johann Henrich Stötzel, Boemer (Dillenburg), Justizrat Schenck (Siegen), Bierbrauer (Dillenburg), J. L. Winter (Siegen), Dapping (Dillenburg), Vorsteher und Maurermeister Johannes Henrich Kremer (Hilchenbach), Heinrich von Diest (Dillenburg), Gürtler (Dillenburg), Heusler (Dillenburg), Zimmermeister Johann Jacob Freudenberg junior (Hilchenbach), Baumeister F. M. Terlinden (Dillenburg), Johann Christoph Sentler (Berleburg und Ober-Ense), J. H. Siebel, Zimmermeister Johann Henrich Kolb (Haarhausen), Johann Peter Reiffenrath (Hilchenbach), Rentmeister A. Vollpracht (Hilchenbach).
414 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.