Stadt Salzgitter (Bestand)
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NLA WO, 29 N
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Nichtstaatliches Schriftgut (N) >> 4.1 Städte
1937-1979
Bestandsgeschichte: 1. Historischer Überblick
Nach der Gebietsbereinigung im Raum des Aufbaugebietes der Reichswerke Hermann Göring im Salzgittergebiet 1941, die vornehmlich den Austausch der Landkreise Goslar (mitsamt der Stadt) und Holzminden zwischen Preußen und dem Land Braunschweig erbrachte, wurde am 31.03.1942 die kreisfreie Stadt Watenstedt-Salzgitter aus 19 Landgemeinden des Landkreises Wolfenbüttel sowie aus 12 Gemeinden (bzw. Teilen von Gemeinden, dabei die Salzstadt Salzgitter) des Landkreises Goslar gegründet. Von 1942 bis 1945 war die Stadt kaum mehr als ein Anhängsel der Reichswerke. Seit dem Jahre 1951 heißt die neue Stadt "Salzgitter" und die 29 Ortsteile führen ihren alten Namen in Verbindung damit weiter.
Das Konzernarchiv der ehemaligen Reichswerke befindet sich im Archiv der Preußag-AG (vgl. 37 Slg. 116). Seit 1963 existiert ein Stadtarchiv in Salzgitter.
2. Abgaben
Der vorliegende Bestand setzt sich aus drei unterschiedlichen Abgaben zusammen. Der größte Teil der Unterlagen besteht aus Haushaltsplänen der Stadt Salzgitter, die von der dortigen Stadtverwaltung abgegeben wurden. 29 N, Nr. 1 wurde 1951 vom Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden an das hiesige Archiv übergeben. Es handelt sich dabei um eine Aktenabgabe des damals aufgelösten ¿Wiesbadener Collecting Point'. Nr. 61-63 sind Abgaben aus Privatbesitz.
Weitere Hilfsmittel/Literatur:
Wolfgang Benz: Salzgitter (1992).
Dieter Lent (Bearb.): Aktengruppen zu Salzgitter (Stadt und Industriewerke) im Bestand 12 Neu (1997).
Dr. Dieter Lent 1998/Dr. Gudrun Fiedler
Bestandsgeschichte: 2002
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Nach der Gebietsbereinigung im Raum des Aufbaugebietes der Reichswerke Hermann Göring im Salzgittergebiet 1941, die vornehmlich den Austausch der Landkreise Goslar (mitsamt der Stadt) und Holzminden zwischen Preußen und dem Land Braunschweig erbrachte, wurde am 31.03.1942 die kreisfreie Stadt Watenstedt-Salzgitter aus 19 Landgemeinden des Landkreises Wolfenbüttel sowie aus 12 Gemeinden (bzw. Teilen von Gemeinden, dabei die Salzstadt Salzgitter) des Landkreises Goslar gegründet. Von 1942 bis 1945 war die Stadt kaum mehr als ein Anhängsel der Reichswerke. Seit dem Jahre 1951 heißt die neue Stadt "Salzgitter" und die 29 Ortsteile führen ihren alten Namen in Verbindung damit weiter.
Das Konzernarchiv der ehemaligen Reichswerke befindet sich im Archiv der Preußag-AG (vgl. 37 Slg. 116). Seit 1963 existiert ein Stadtarchiv in Salzgitter.
2. Abgaben
Der vorliegende Bestand setzt sich aus drei unterschiedlichen Abgaben zusammen. Der größte Teil der Unterlagen besteht aus Haushaltsplänen der Stadt Salzgitter, die von der dortigen Stadtverwaltung abgegeben wurden. 29 N, Nr. 1 wurde 1951 vom Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden an das hiesige Archiv übergeben. Es handelt sich dabei um eine Aktenabgabe des damals aufgelösten ¿Wiesbadener Collecting Point'. Nr. 61-63 sind Abgaben aus Privatbesitz.
Weitere Hilfsmittel/Literatur:
Wolfgang Benz: Salzgitter (1992).
Dieter Lent (Bearb.): Aktengruppen zu Salzgitter (Stadt und Industriewerke) im Bestand 12 Neu (1997).
Dr. Dieter Lent 1998/Dr. Gudrun Fiedler
Bestandsgeschichte: 2002
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ