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(1) G 2236 (2)~Kläger: Lic. Simon Heinrich Gondela, RKG-Advokat und -Prokurator, Wetzlar, (3)~Beklagter: Gräflich lipp. Kanzlei zu Detmold (Direktor und Räte) (4)~Prokuratoren (Kl.): Lic. Wilhelm Ludwig Ziegler 1732 ( Subst.: Lic. Johann Jakob Zwirlein Prokuratoren (Bekl.): Dr. Johann Friedrich Hofmann (sen.) (1732) (5)~Prozessart: Mandati de non amplius remorando sed celeriter realisando executionem per propria decreta inhaesiva et dudum in rem judicatam prolapsa demandatam cum clausula Streitgegenstand: Die Klage ist auf Begleichung einer Schuld von 1000 Rtlr., die die Mutter des Klägers, Witwe des Pastors Gondela, dem Amtsverwalter Höcker in Lemgo (an anderer Stelle: Conductor Höcker zu Breda) geliehen hatte. Der Kläger erklärt, die Summe sei eingeklagt und zugesprochen worden, das Urteil zur Exekution ausgesetzt und 100 Rtlr. seien wirklich eingetrieben worden. Der Rest aber stehe immer noch offen, da der Beklagte sich der Zahlung widersetzte und die beklagte Kanzlei diesen Bemühungen, indem sie Rechtsmittel gegen die von ihr selbst inzwischen erkannte Versteigerung des Höckerschen Besitzes angenommen habe, nichts entgegensetze. Die beklagten Kanzleiräte bestreiten die Berechtigung der Klage. Den eigenen Angaben des Klägers nach sei ihm schnell und richtig rechtlich geholfen worden. Er selbst habe sich mit der von Höcker angebotenen Abschlagszahlung einverstanden erklärt und sich damit den Verzug, da Höcker inzwischen weitere Rechtsmittel eingelegt habe und inzwischen auf Grund der Klagen weiterer Gläubiger ein regelrechtes Diskussionsverfahren habe eingeleitet werden müssen, selbst zuzuschreiben. (6)~Instanzen: RKG 1732 (1730 - 1732) (8)~Beschreibung: 21 Bl., lose; Q 1 - 7, 1 Beil. prod. 23. April 1732.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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