Verena Burerin, Witwe des Peter Lüblin, gibt mit Zustimmung ihrer Vögte Hans Schwarz von Staig und Ulrich Lüblin von Dietenhofen ihr Gütlein in Baienbach dem Hartmann [von Burgau], Abt zu Weingarten auf, nachdem sie es verwirkt hatte und für die Lehenschaft mit einem nicht genannten Betrag abgefunden worden war.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 502
B 515 U 0502
Blitzenreuter Amt fasc. 002 n. 06
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1497 April 9 (montag nach dem sonntag Misericordia domini)
22,3 x 27,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Verena Burerin, Witwe des Peter Lüblin
Empfänger: Hartmann [von Burgau], Abt zu Weingarten
Siegler: Ulrich Klotz, Landrichter in Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Empfänger: Hartmann [von Burgau], Abt zu Weingarten
Siegler: Ulrich Klotz, Landrichter in Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Burer, Verena
Burgau, Hartmann von; Abt von Weingarten
Klotz, Ulrich, Landrichter
Lüblin, Peter
Lüblin, Ulrich
Lüblin, Verena
Schwarz, Hans
Weingarten, Hartmann von Burgau; Abt
Baienbach : Blitzenreute, Fronreute RV
Dietenhofen : Berg RV; Einwohner
Schwaben, Landrichter
Staig : Blitzenreute, Fronreute RV; Einwohner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Augustinerkloster Kreuzlingen - Restituierte Klöster (Tektonik)
- Weingarten, Benediktinerkloster (Bestand)
- Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)