Johann von Lutermengen und Johann von Siegen genannt von der Mühle (von Sygen genant von der Mulen), Kanoniker des Simeonstifts zu Trier, quittieren dem Grafen Walram von Nassau namens des Zollschreibers Gerlach zu Lahnstein (Lainstein) über 100 kleine Gulden jährlicher Gefälle des Stifts von den Zehnten und Gülten zu Mosbach, die Graf Walram von den Kanonikern Wilhelm Preist und Heinrich Oltermar namens des Simeonstifts gepachtet hatte. Siegler: Johann Herbord von Linz (Lyns), Offizial zu Trier und Kanoniker zu St. Simeon.
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Johann von Lutermengen und Johann von Siegen genannt von der Mühle (von Sygen genant von der Mulen), Kanoniker des Simeonstifts zu Trier, quittieren dem Grafen Walram von Nassau namens des Zollschreibers Gerlach zu Lahnstein (Lainstein) über 100 kleine Gulden jährlicher Gefälle des Stifts von den Zehnten und Gülten zu Mosbach, die Graf Walram von den Kanonikern Wilhelm Preist und Heinrich Oltermar namens des Simeonstifts gepachtet hatte. Siegler: Johann Herbord von Linz (Lyns), Offizial zu Trier und Kanoniker zu St. Simeon.
137, U 83
137 Nassau Usingen: Herrschaft Wiesbaden
Nassau Usingen: Herrschaft Wiesbaden >> Urkunden >> 1350 bis 1399
1389 Juni 14
Ausfertigung, Pergament, anhängendes Siegel ab
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:11 MESZ