Auseinandersetzung mit den Hüfnern wegen verweigerter Holzfuhrenhofdienste
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H 188, Nr. 110 (Benutzungsort: Wernigerode)
136, 14, 116
H 188 (Benutzungsort: Wernigerode) Gutsarchiv Rackith
Gutsarchiv Rackith >> 01. Patrimonialherrschaft >> 01.02. Funktionen der Lokalgewalt >> 01.02.01. Patrimonialgericht >> 01.02.01.03. Beschwerden, Klagen und Auseinandersetzungen zu Gerechtigkeiten, Fronen und Abgaben
1781 - 1806
Enthält: Repertorium der Akten.- Anzeigen der Hüfner.- Befragung der Hüfner durch den Verwalter Franz und dessen Berichte.- Protokolle.- Strafforderung.- Verzeichnis noch ausstehender Spannfuhren.- Erteilung von Auflagen.- Vorladungen.- Klage des Anton von Leubnitz gegen die Hüfner.- Abschrift aus dem Vergleich von 1734.- Eidliche Befragung von Gottfried Apelt, Martin Ottlitz, Daniel Pannicke, dem Wiesenhüter Gottfried Pelz (alle Rackith) und Christian Günther (Gommlo).- Holzfuhrenabrechnung.- Vernehmung der Hüfner durch den Gerichtsverwalter Christian Gottfried Francke.- Rechtfertigungsschrift der Hüfner.- Stellungnahme des Herrn von Leubnitz, mit Beilagen.- Gebührenabrechnungen.- Bericht an die Regierung.- Vorladung zum Termin des Vorbescheids.- Kurfürstliches Reskript.- Berichte wegen der andauernden Verweigerung der Reisigfuhren durch die Hüfner.- Verhängung von Geldstrafen.- Beschwerde der Hüfner beim Rittergutsverwalter Caspar Friedrich Helbig und Gerichtsdirektor Lechel (Wittenberg) wegen der Fronfuhren auf schlechten Wegen.- Übersicht wegen des Ausschrotens von Bier (1702 bis 1798).- Vorladungen und Bekanntmachungen.- Protokolle.- Einigungsvorschlag der Hüfner.- Vergleich.- Anzeigen über Verstöße gegen den Vergleich (Johann Georg Schmidt).- Protokoll vom Gerichtstag in Rackith.- Verfügung an den Schankwirt Johann Gottlieb Rößler.
190 Bl.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:20 MESZ
Hierarchie
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- 01. Patrimonialherrschaft (Gliederung)
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- 01.02.01.03. Beschwerden, Klagen und Auseinandersetzungen zu Gerechtigkeiten, Fronen und Abgaben (Gliederung)