Erbteile der Geschwister von Seldeneck, sowie Kreditgeschäfte der Wilhelmine Christine von Seldeneck
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E 29/VIII Nr. 86
E 29/VIII Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
10.10.1797 - 05.06.1802
Enthält:
1797 Oktober 10, Karlsruhe: Bestätigung der (Wilhelmine) Louise von Seldeneck, verheirateter von Montperny (Mitunterzeichner ist ihr Ehemann Friedrich Camille von Montperny), über den Erhalt von 28.000 Gulden in Raten durch ihren Bruder Major (Wilhelm Ludwig) von Seldeneck gemäß Erbschaftsvergleich von 1791 November 26. Die Zahlungen erfolgten über die Mutter, Wilhelmine Christine von Seldeneck.
1801 April 1, Obersteinbach: Darlehen der Herren Hans Friedrich Franciscus Christian von Künßberg und Friedrich Carl Julius von Künßberg, Thurnau zu Erlangen und Ermreuth, über 500 Gulden an Wilhelmine Christine von Seldeneck. Darauf späterer Vermerk der Rückzahlung.
1801 Mai 1, Obersteinbach: Darlehen des Markgrafen zu Baden (Karl Friedrich) über Hofrat Herbster in Ansbach an Wilhelmine Christine von Seldeneck in Höhe von 3000 Gulden.
1802 Juni 5, Obersteinbach: Vollmacht des badischen Geheimrats und Oberhofmarschalls Friedrich Camille von Montperny für seine Schwiegermutter Wilhelmine Christine von Seldeneck, die gekündigten Kapitalien, welche v. Montperny bei Künßbergischen Untertanen hat, einziehen zu dürfen.
1797 Oktober 10, Karlsruhe: Bestätigung der (Wilhelmine) Louise von Seldeneck, verheirateter von Montperny (Mitunterzeichner ist ihr Ehemann Friedrich Camille von Montperny), über den Erhalt von 28.000 Gulden in Raten durch ihren Bruder Major (Wilhelm Ludwig) von Seldeneck gemäß Erbschaftsvergleich von 1791 November 26. Die Zahlungen erfolgten über die Mutter, Wilhelmine Christine von Seldeneck.
1801 April 1, Obersteinbach: Darlehen der Herren Hans Friedrich Franciscus Christian von Künßberg und Friedrich Carl Julius von Künßberg, Thurnau zu Erlangen und Ermreuth, über 500 Gulden an Wilhelmine Christine von Seldeneck. Darauf späterer Vermerk der Rückzahlung.
1801 Mai 1, Obersteinbach: Darlehen des Markgrafen zu Baden (Karl Friedrich) über Hofrat Herbster in Ansbach an Wilhelmine Christine von Seldeneck in Höhe von 3000 Gulden.
1802 Juni 5, Obersteinbach: Vollmacht des badischen Geheimrats und Oberhofmarschalls Friedrich Camille von Montperny für seine Schwiegermutter Wilhelmine Christine von Seldeneck, die gekündigten Kapitalien, welche v. Montperny bei Künßbergischen Untertanen hat, einziehen zu dürfen.
Umfang/Beschreibung: 4 Prod
Archivale
Bemerkungen: Die Produkte lagen zusammen mit denen der jetzigen Nr. 85
Indexbegriff Person: Herbster, N (Hofrat Ansbach)
Indexbegriff Person: Karl Friedrich, Markgraf von Baden
Indexbegriff Person: Künßberg, Carl Julius von
Indexbegriff Person: Künßberg, Hans Friedrich Franz Christian von
Indexbegriff Person: Montperny, Friedrich Camille von
Indexbegriff Person: Montperny, Wilhelmine Louise von - geb von Seldeneck
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelm Ludwig von
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelmine Christine von - geb Schortmann
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelmine Louise von - verh von Montperny
Indexbegriff Person: Herbster, N (Hofrat Ansbach)
Indexbegriff Person: Karl Friedrich, Markgraf von Baden
Indexbegriff Person: Künßberg, Carl Julius von
Indexbegriff Person: Künßberg, Hans Friedrich Franz Christian von
Indexbegriff Person: Montperny, Friedrich Camille von
Indexbegriff Person: Montperny, Wilhelmine Louise von - geb von Seldeneck
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelm Ludwig von
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelmine Christine von - geb Schortmann
Indexbegriff Person: Seldeneck, Wilhelmine Louise von - verh von Montperny
Ansbach
Erlangen
Ermreuth
Karlsruhe
Obersteinbach
Thurnau
Erbschaftsvergleich
Bestätigung
Zahlung
Raten
Major
Darlehen
Darlehensrückzahlung
Markgraf, Baden
Hofrat, Ansbach
Vollmacht
Geheimrat, Baden
Oberhofmarschall, Baden
Darlehenskündigung
Untertanen, künspergische
Geldeinnahme
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Stadtarchiv Nürnberg (Tektonik)
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