Heinrich von Spangenberg, Kleriker Mainzer Bistums, kaiserlicher Notar und geschworener Schreiber des geistlichen Hofs in Koblenz, bekundet, dass Dietrich Ritzkopff, Vikar von St. Kastor in Koblenz, dem Prior und Konvent Reguleirer Ordens zu Niederwerth (uff dem Werde gegen Valender) den Zehnten zu Berod (Berroth), den der + Junker Wilhelm Vertram von Herschbach (Hirspach) bereits dem Stift geschenkt hatte, was zu einem Streit zwischen Ritzkopff und dem Stiftsherrn Anlass gab, nunmehr nach gütlicher Beilegung des Streits durch Erzbischof Johann von Trier gänzlich überlassen hat. Urkundlich aufgenommen auf Veranlassung des Johann Wilcken von Andernach, Schaffners (Prokurators) des Gotteshauses Niederwerth, in Gegenwarth des Johann Arscheid, Dechanten von St. Kastor in Koblenz und von St. Goar (Gewer); des Bürgers Jakob von Horne in Koblenz und des Hans Konigshoben, Dienstknechtes des Johann Arscheid.
Vollständigen Titel anzeigen
Heinrich von Spangenberg, Kleriker Mainzer Bistums, kaiserlicher Notar und geschworener Schreiber des geistlichen Hofs in Koblenz, bekundet, dass Dietrich Ritzkopff, Vikar von St. Kastor in Koblenz, dem Prior und Konvent Reguleirer Ordens zu Niederwerth (uff dem Werde gegen Valender) den Zehnten zu Berod (Berroth), den der + Junker Wilhelm Vertram von Herschbach (Hirspach) bereits dem Stift geschenkt hatte, was zu einem Streit zwischen Ritzkopff und dem Stiftsherrn Anlass gab, nunmehr nach gütlicher Beilegung des Streits durch Erzbischof Johann von Trier gänzlich überlassen hat. Urkundlich aufgenommen auf Veranlassung des Johann Wilcken von Andernach, Schaffners (Prokurators) des Gotteshauses Niederwerth, in Gegenwarth des Johann Arscheid, Dechanten von St. Kastor in Koblenz und von St. Goar (Gewer); des Bürgers Jakob von Horne in Koblenz und des Hans Konigshoben, Dienstknechtes des Johann Arscheid.
340, U 12835 a
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 8 1500 bis 1549 >> 8.4 1531-1540
1534 April 14
Ausfertigung, Pergament, Notariatszeichen des H. von Spangenbergk
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ