PrAdK 0832
PrAdK 2.1/252
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.4. Bereich Dichtkunst >> 14.4.2. Sonstige Gutachten
1929
Enthält: Verhandlungsniederschrift der Arbeitstagung "Dichtung und Rundfunk" in Kassel-Wilhelmshöhe am 30. Sept. und 1. Okt. 1929, herausgegeben von der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste und der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft, Druck (Bl. 1-103); maschinenschriftliche Reinschrift (Bl. 104-301); korrigierter Entwurf (Bl. 302-504). Aufstellung der Teilnehmer der Tagung (Bl. 3), u.a.: Walter v. Molo, Ludwig Fulda, Theodor Däubler, Oskar Loerke, Arnolt Bronnen, Alfred Döblin, Börries Freiherr v. Münchhausen, Alfons Paquet, Ina Seidel, Alfred Wolffenstein, Arnold Zweig. Vorträge auf der Tagung zu Literatur und Rundfunk (Döblin, v. Boeckmann), zur Epik (A. Zweig, Roeseler), zu Essay und Dialog (Flesch, Herbert Ihering), zum Drama (Ernst Hardt, Hermann Kasack), zum Hörspiel (Alfred Braun, Arnolt Bronnen), zur Lyrik (Friedrich Schnack, Alfred Bofinger). Debatten, u.a. über Rundfunkzensur, finanzielle Ausstattung; Auseinandersetzung zwischen Bronnen und Döblin über eine antisemitische Äußerung Bronnens (Bl. 68-70, 86f.).
504 Bl. Microfilm/-fiche: 0832
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - D 16 - Bd. 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:03 MEZ