Beschwerden mehrerer Mitglieder des Kantons Odenwald gegen das Haus Brandenburg-Ansbach
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 583 Bü 179
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 583 Odenwald, Ritterkanton
Odenwald, Ritterkanton >> 1. Allgemeiner Teil >> 1.3 Beziehungen des Kantons Odenwald zu geistlichen und weltlichen Reichsständen >> 1.3.3 Weltliche Reichsfürsten >> 1.3.3.3 Brandenburg-Ansbach
1566-1598
Enthält u.a.: a) Schreiben des Hans v. Crailsheim zu Morstein und Braunsbach an seine Base Katharina v. Crailsheim, geb. Wurmbser, zu Hornberg wegen der Übergriffe eines markgräflichen Kastners, Freitag nach Joh. Bapt. (28. Juni) 1566 (Or.-Ausf.); b) Schreiben des Hans v. Rosenthal an Hans Philipp v. Crailsheim zu Hornberg an der Jagst betr. den Prozeß gegen Brandenburg-Ansbach wegen des Einfalls in Neuhaus, Speyer, 20. Febr. 1598 (Or.-Ausf.); c) Resolution Markgraf Georg Friedrichs von Brandenburg-Ansbach auf die Beschwerden der fränkischen Reichsritterschaft, Ansbach, 15. Nov. 1598 (Abschr.); d) Schreiben des Hans Philipp v. Crailsheim an den Syndikus des Kantons Odenwald, Dr. jur. Christoph Erbermann, wegen des halben Zehnten zu Bergbronn, Hornberg, 31. Aug. 1604 (Or.-Ausf.); e) Schreiben des Hans Christoph v. Ellrichshausen an den Kanton Odenwald wegen des Wildschadens und der Beeinträchtigung seiner Jagdrechte von Seiten Brandenburg-Ansbachs, Jagstheim, 20. Nov. 1608 (Or.-Ausf.); f) Schriftstücke betr. die Forderung des Hans Georg v. Lichtenstein zu Braunsbach vor das kaiserliche Landgericht des Burggrafentums Nürnberg, 1646; g) Schreiben des Kantons Gebirg als fränkisches Ritterdirektorium an den Kanton Odenwald wegen der Streitigkeit des Johann Friedrich v. Ellrichshausen mit Brandenburg-Ansbach, 12. Juli 1646; h) Auszüge aus einem Schreiben des Albrecht Christoph v. Lochingen an Ritterhauptmann Hans Kaspar von Herda, Rottenbaur, 14. Juli 1650, und aus einem Schreiben des v. Guttenberg, 9. Mai 1650, wegen Besteuerung ritterschaftlicher Untertanen zu Simmershofen und anderen Orten durch die markgräfliche Vogtei Uffenheim; i) 2 Schriftstücke betr. gemeinsames Vorgehen des Kantons Odenwald mit dem Kanton Altmühl und dem fränkischen Ritterdirektorium gegen die ansbachischen Übergriffe, 1650, 1651; k) Schreiben des Dietrich v. Streitberg an Ritterhauptmann Weiprecht v. Gemmingen auf Hornberg wegen des Prozesses Baron Kresser gegen Brandenburg-Ansbach, Neustadt a.d. Aisch, 25. Juni 1664 (Or.-Ausf.); l) Beschwerde des fränkischen Ritterdirektoriums bei dem Markgrafen von Brandenburg-Ansbach über die gewaltsame Abholung einer in Jagstheim wegen Unsittlichkeit verhafteten ledigen Frauensperson durch den Crailsheimer Stadtvogt, Juli 1673 (Abschr.)
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Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:52 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
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- Odenwald, Ritterkanton (Bestand)
- 1. Allgemeiner Teil (Gliederung)
- 1.3 Beziehungen des Kantons Odenwald zu geistlichen und weltlichen Reichsständen (Gliederung)
- 1.3.3 Weltliche Reichsfürsten (Gliederung)
- 1.3.3.3 Brandenburg-Ansbach (Gliederung)