Oberamtsberichte, Bd. 15
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 459 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1737
Enthält u.a.: von Gersdorff auf Niederrengersdorf gegen von Gablenz auf Oberrengersdorf wegen der Bierturbation (Bl. 9-17).- Differenzen wegen der Besetzung der Schulmeisterstelle in Cunewalde (Bl. 18-21, 199).- Verleihung des meißnischen Gutes Günthersdorf als Pertinenz des Gutes Gaußig durch das Oberamt (Bl. 27-30).- Erläuterung zum Bankrotteur-Mandat (Bl. 31-34).- Beschwerde der Stadt Wittichenau wegen zu hoher Steuerbelastung (Bl. 35-42).- Administration des Heffterischen Gestifts Zittau (Bl. 51-59).- Verweigerung der extraordinären Gewerbesteuer durch die Damastweber von Großschönau und Berthelsdorf (Bl. 60-65).- von Kanitz, Hainewalde gegen David Seeliger, Oberoderwitz wegen des Weinschanks und des Bierschanks (Bl. 66-69).- Rat zu Zittau gegen das Kloster Marienthal wegen der Bierturbation (Bl. 80-83).- Maßnahmen gegen die durch schlechte Wirtschaftslage verursachte Auswanderung von Textilfabrikanten (Bl. 84-90).- Bericht über die Statuten des Stiftes Joachimstein (Bl. 103-107, 206).- Fiskus gegen von Ziegler und Klipphausen auf Daubitz wegen des Bierschanks (Bl. 112-119).- Hutmacher in Zittau gegen die Hutmacher in Bernstadt wegen mandatswidriger Trennung von der Zittauer Innung (Bl. 120-124).- Rat zu Kamenz gegen das Kloster Marienstern wegen der Bierturbation (Bl. 137-142).- Rat zu Zittau gegen die Mehlhändler in Eibau wegen des Boykotts der Stadtmühlen (Bl. 181-185).- Rezess zwischen der Gemeinde Wehrsdorf und der Herrschaft über die Dienste (Bl. 197-198).- Brauberechtigte Bürgerschaft in Zittau gegen die Einwohner der Marienthaler Klosterdörfer und der Herrschaft Seidenberg (heute Zawidów, Polen) wegen der Bierturbation (Bl. 244-264).- Erbuntertänigkeit entlassener Soldaten (Bl. 279-281).- Jurisdiktionsverhältnisse in Kleinradmeritz (Bl. 283).- Verfahren zur Einberufung der Landstände (Bl. 299-306).- Leineweber in Zittau gegen die Leinwandschneider wegen des Verkaufs von Textilwaren (Bl. 329-332).- Gerichtsherrschaft gegen die Untertanen in Oberzodel wegen der Holzfuhren.- Christian Mucke, Tuchmacher in Bautzen gegen die Tuchmacherinnung wegen seines Ausschlusses (Bl. 339-342).- Landstände des Bautzener Kreises gegen die Einwohner der landvogteilichen Seidau wegen der Gewerbesteuer (Bl. 343-346).- Arretierung des Arztes Dr. Beuchler wegen Abwerbung von Leinewebern nach Brandenburg (Bl. 362-369).- Einschränkung der Anzahl der bestätigten Advokaten (Bl. 378-379).- Angelegenheiten des landvogteilichen Lehngutes Ostro (Bl. 387-388).- Rat zu Bautzen gegen das Domkapitel wegen des Baues einer Treppe in der Halle der Petrikirche.- Verwendung der sogenannten Kalkgrube bei der Petrikirche in Bautzen (Bl. 411-422).- Fiskus gegen Domkapitel wegen Geldstrafen (Bl. 431-436).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 14:57 MEZ
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