Christiana Louise Freifrau von Wallbrunn, geborene Freiin von Wächter, und Hanns Weiprecht Freiherr von Gemmingen, hessendarmstädtischer Geheimer Rat, Vormünder der Söhne des württembergischen Staats- und Kabinettsministers Ferd. Reinhard Wolfgang Freiherr von Wallbrunn, Franz Carl August Wolfgang, Friderich Kuno und Eugenius Reinhard Freiherr von Wallbrunn, kaufen von Johann Ludwig von Mauchenheim, genannt Bechtolsheim, sachsen-gothascher Oberamtshauptmann und dessen Brüdern Friedrich Wilhelm, Hauptmann im sachsen-gothaschem Infanterieregiment in Diensten der Generalstaaten, und Ludewig Friederich, Obristwachtmeister in dänischen Diensten, das ganerbschaftliche Kondominium des Ortes Schornsheim, Lehen von Nassau, für 2500 Gulden. Siegler: Aussteller.
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Christiana Louise Freifrau von Wallbrunn, geborene Freiin von Wächter, und Hanns Weiprecht Freiherr von Gemmingen, hessendarmstädtischer Geheimer Rat, Vormünder der Söhne des württembergischen Staats- und Kabinettsministers Ferd. Reinhard Wolfgang Freiherr von Wallbrunn, Franz Carl August Wolfgang, Friderich Kuno und Eugenius Reinhard Freiherr von Wallbrunn, kaufen von Johann Ludwig von Mauchenheim, genannt Bechtolsheim, sachsen-gothascher Oberamtshauptmann und dessen Brüdern Friedrich Wilhelm, Hauptmann im sachsen-gothaschem Infanterieregiment in Diensten der Generalstaaten, und Ludewig Friederich, Obristwachtmeister in dänischen Diensten, das ganerbschaftliche Kondominium des Ortes Schornsheim, Lehen von Nassau, für 2500 Gulden. Siegler: Aussteller.
121, U Schornsheim 1771 Oktober 22
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 19 Anfangsbuchstabe S >> 19.46 Schornsheim
1771 Oktober 22
Abschrift, Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Partenheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ