Johann Georg, G. zu Ortenburg des älteren Hauses, G. zu Criechingen und Püttingen, Hr. der Herrschaften Säldenau, Neudegg und Eggelheim, gibt dem St. Joannis Baptistae Kollegiatstift Vilßhofen eine Schuldverschreibung für 1500 fl mit 5 Prozent Verzinsung, die vom Verwalter der Herrschaft Säldenau jeweils zu Michaelis zu entrichten sind, halbjähriger Aufkündigungsfrist und Sicherstellung auf den Diensten von 9 Untertanen, nämlich Matthias Lehner am Haydt (Stift 9 fl, Vogtgeld 3 fl), Matthias Aichinger, Brunnschöpfer allda (Stift 1 fl 30 kr, Vogtgeld 3 fl), Martin Hayder daselbst (Stift 1 fl 30 kr, Vogtgeld 3 fl), Nicolaus Röckl der Endre (Stift 1 fl 30 kr, Vogtgeld 3 fl), Georg Voggenreuter, Färge zu Sambach (Stift 2 fl 54 kr, Vogtgeld 5 fl), Philipp Aichinger daselbst von Haus, Gründen und Schankrecht (Stift 1 fl 30 kr, Vogtgeld 3 fl), Hannß Mädlbauer zu Mayrhof (Stift 9 fl, Scharwerkgeld 6 fl), Getreidedienst Ortenburger Maß 2 Sack Korn zu 4 macht 8 fl, 3 Sack Hafer zu 1 fl 30 kr macht 4 fl 30 kr), Wolff Voggenreuter daselbst (Stift 9 fl, Vogtgeld 6 fl, 2 Sack Korn macht 8 fl, 3 Sack Hafer macht 4 fl 30 kr) und Michael Mayr zu Hörpessing (Stift 2 fl 30 kr, Vogtgeld 3 fl), alles zusammen 98 fl 24 kr.; S Ausst.
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Johann Georg, G. zu Ortenburg des älteren Hauses, G. zu Criechingen und Püttingen, Hr. der Herrschaften Säldenau, Neudegg und Eggelheim, gibt dem St. Joannis Baptistae Kollegiatstift Vilßhofen eine Schuldverschreibung für 1500 fl mit 5 Prozent Verzinsung, die vom Verwalter der Herrschaft Säldenau jeweils zu Michaelis zu entrichten sind, halbjähriger Aufkündigungsfrist und Sicherstellung auf den Diensten von 9 Untertanen, nämlich Matthias Lehner am Haydt (Stift 9 fl, Vogtgeld 3 fl), Matthias Aichinger, Brunnschöpfer allda (Stift 1 fl 30 kr, Vogtgeld 3 fl), Martin Hayder daselbst (Stift 1 fl 30 kr, Vogtgeld 3 fl), Nicolaus Röckl der Endre (Stift 1 fl 30 kr, Vogtgeld 3 fl), Georg Voggenreuter, Färge zu Sambach (Stift 2 fl 54 kr, Vogtgeld 5 fl), Philipp Aichinger daselbst von Haus, Gründen und Schankrecht (Stift 1 fl 30 kr, Vogtgeld 3 fl), Hannß Mädlbauer zu Mayrhof (Stift 9 fl, Scharwerkgeld 6 fl), Getreidedienst Ortenburger Maß 2 Sack Korn zu 4 macht 8 fl, 3 Sack Hafer zu 1 fl 30 kr macht 4 fl 30 kr), Wolff Voggenreuter daselbst (Stift 9 fl, Vogtgeld 6 fl, 2 Sack Korn macht 8 fl, 3 Sack Hafer macht 4 fl 30 kr) und Michael Mayr zu Hörpessing (Stift 2 fl 30 kr, Vogtgeld 3 fl), alles zusammen 98 fl 24 kr.; S Ausst.
Grafschaft Ortenburg Urkunden 3227
Ortenburg Archiv Urkunden 2591 (1722 IX 12)
Zusatzklassifikation: O
Grafschaft Ortenburg Urkunden
Grafschaft Ortenburg Urkunden >> 1701-1800
1722 September 12
Pap.
Urkunden
ger
Überlieferung: glz. Abschr.
Ausstellungsort: Söldenau
Originaldatierung: Geschehen zu Säldenau den 12. monatstag september.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1722
Monat: 9
Tag: 12
Ausstellungsort: Söldenau
Originaldatierung: Geschehen zu Säldenau den 12. monatstag september.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1722
Monat: 9
Tag: 12
Sandbach (Gde. Vilshofen, Lkr. Passau)
Maierhof (Gde. Ortenburg, Lkr. Passau)
Hörgessing (Stadt Vilshofen, Lkr. Passau)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:32 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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