Besetzung der Reichsgeneralitätsstellen, Bd. 3
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L 41 a, 788
L 41 a Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium >> 2. Auswärtige Beziehungen des Grafenkollegiums >> 2.3. Reichsinstitutionen >> 2.3.1. Verschiedene Reichsämter
1757-1758
Enthaeltvermerke: 1757: Rücktrittsangebot des evangelischen Generals der Kavallerie Graf v. Seckendorf zugunsten des Landgrafen Georg Wilhelm v. Hessen-Darmstadt. Hinweis für den kaiserlichen General Graf Friedrich v. Wied über das Freiwerden mehrerer Stellen eines evangelischen Generalfeldmarschalleutnants. Bemühen Graf Ludwigs v. Wied-Runkel um die Stelle eines Kreisgenerals. Freiwerden von drei Stellen eines Generalfeldmarschalleutnants 1758: Promotion des Landgrafen Georg Wilhelm v. Hessen-Darmstadt. Interesse des Grafen Friedrich v. Wied an der Stelle eines Generalfeldmarschalleutnants. Bewerbung des Fürsten Karl v. Stolberg um eine der freien Stellen. Vorbereitung der Bewerbungsschreiben des Generals Graf Friedrich v. Wied an Kaiser und Reich. Bewerbungen des Fürsten Joseph Wilhelm v. Hohenzollern und des Grafen Franz Ludwig v. Holnstein um die Stelle eines katholischen Generalfeldmarschalleutnants. Zirkular an die Mitstände wegen der Bewerbung des Fürsten Karl v. Stolberg. Interesse des kaiserlichen Hofes an wirklich bei der Reichsarmee tätigen Generälen. Freie Stelle eines evangelischen Generalfeldmarschalls - Bewerber: Prinz Friedrich v. Pfalz-Zweibrücken und Fürst Wilhelm v. Sachsen-Gotha. Zirkular an die Mitstände über die Bewerbung des Prinzen Friedrich v. Pfalz-Zweibrücken. Bestellung des Herzogs Friedrich v. Pfalz-Zweibrücken zum Obersten Kommando der Reichsarmee. Verärgerung am Reichstag über die vom Kaiser unterlassene vorherige Einholung des Reichsgutachtens. Bewerbung des Herzogs Wilhelm v. Sachsen-Gotha um die zweite Stelle eines evangelischen Generalfeldmarschalls
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.4. Außerlippische Bestände (Tektonik)
- Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium (Bestand)
- 2. Auswärtige Beziehungen des Grafenkollegiums (Gliederung)
- 2.3. Reichsinstitutionen (Gliederung)
- 2.3.1. Verschiedene Reichsämter (Gliederung)