Johannes, Burgherr (castellanus) in Padberg (Pathberg), legt seinen Streit um Waldungen, die gemeinhin Tymereslith genannt werden, mit Kloster Bredelar bei und verzichtet auf seine Ansprüche, so daß alle Einwohner von Unter- und Ober-Upsprunge (cives ... ville inferioris et superioris in Upsprunge), die eine Markgenossenschaft (marchenot) bilden, das gemeinschaftliche Holz der Wälder unter sich aufteilen können und jedes Dorf den ihm eigenen Anteil an Wäldern, Wiesen, Weiden und bebauten und unbebauten Äckern bewirtschaften kann. Zugleich bestätigt Burgherr Johannes zusammen mit seinen Söhnen Johannes, Thetmarus und Godescalcus den von seinem Bruder Godescalcus mit Kloster Bredelar getätigten Verkauf der Güter (bonorum) in Nordholz (Northholte) In die sancti Vincentii martiris
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Johannes, Burgherr (castellanus) in Padberg (Pathberg), legt seinen Streit um Waldungen, die gemeinhin Tymereslith genannt werden, mit Kloster Bredelar bei und verzichtet auf seine Ansprüche, so daß alle Einwohner von Unter- und Ober-Upsprunge (cives ... ville inferioris et superioris in Upsprunge), die eine Markgenossenschaft (marchenot) bilden, das gemeinschaftliche Holz der Wälder unter sich aufteilen können und jedes Dorf den ihm eigenen Anteil an Wäldern, Wiesen, Weiden und bebauten und unbebauten Äckern bewirtschaften kann. Zugleich bestätigt Burgherr Johannes zusammen mit seinen Söhnen Johannes, Thetmarus und Godescalcus den von seinem Bruder Godescalcus mit Kloster Bredelar getätigten Verkauf der Güter (bonorum) in Nordholz (Northholte) In die sancti Vincentii martiris
A 103u, 34
A 103u Kloster Bredelar - Urkunden
Kloster Bredelar - Urkunden >> 2. 1201 bis 1250
1246 Januar 22
Vermerke: Ausfertigung, Pergament. Siegel des Ausstellers an geflochtenen Hanffäden anhängend, am Rand stark ausgebrochen; angehängt ein viereckiger Pergamentzettel mit Regest von Hand des 13. Jhs, aus dem hervorgeht, daß die Waldungen beim Wirtschaftshof des Klosters zu Upsprunge gelegen haben. Abschriften in Msc. I 202 fol. 158-159v, Msc. VI 125 S. 242-243 und Bredelar Akten 2 fol. 354-354v. Deutsche Übertragung des 16. Jhs in Bredelar Akten 4 S. 156-158.
Druck: Westf. Urkundenbuch 7 Nr. 607
Druck: Westf. Urkundenbuch 7 Nr. 607
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Bredelar (Tektonik)
- Kloster Bredelar / Urkunden (Bestand)
- 2. 1201 bis 1250 (Gliederung)