Christoph Eberhard, Krämer und Bürger in Ulm, verkauft seinem Sohn Johann Eberhard, ebenfalls Krämer in Ulm, Haus und Hofstatt in Ulm [Lit. D Nr. 286 = Dreiköniggasse 19] beim Erbiskasten [abgegangener Brunnen, Bereich vor Sterngasse 1] zwischen den Häusern des Gärtners Thomas Edel und des Schreiners Thomas Rühlen. Auf dem Besitz lasten Hypotheken für Darlehen in Höhe von insgesamt 691 Gulden. Diese hat der Käufer übernommen und ihm noch zusätzlich 109 Gulden bezahlt.
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Christoph Eberhard, Krämer und Bürger in Ulm, verkauft seinem Sohn Johann Eberhard, ebenfalls Krämer in Ulm, Haus und Hofstatt in Ulm [Lit. D Nr. 286 = Dreiköniggasse 19] beim Erbiskasten [abgegangener Brunnen, Bereich vor Sterngasse 1] zwischen den Häusern des Gärtners Thomas Edel und des Schreiners Thomas Rühlen. Auf dem Besitz lasten Hypotheken für Darlehen in Höhe von insgesamt 691 Gulden. Diese hat der Käufer übernommen und ihm noch zusätzlich 109 Gulden bezahlt.
A Urk., 4858
2529
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1718 Oktober 21.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Christoph Eberhard, Krämer und Bürger in Ulm
Siegler: Theodor Augustus Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] und Matthias Buntz, Oberrichter, Stadtrechner, Mitglieder des geheimen Rats, Hospitalpfleger, Kriegsräte und Handwerksherren in Ulm, auf Bitte des Verkäufers
Kanzleivermerke: Buch 77/Blatt 350 del. (18. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; beide verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.); auf Rückseite und Plica Notizen über die Weitervergabe und den Weiterverkauf des Besitzes (18./19. Jh.)
Datum: Der geben ist freytags, den einundzwanzigsten monathstag octobris, 1718.
Aussteller: Christoph Eberhard, Krämer und Bürger in Ulm
Siegler: Theodor Augustus Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] und Matthias Buntz, Oberrichter, Stadtrechner, Mitglieder des geheimen Rats, Hospitalpfleger, Kriegsräte und Handwerksherren in Ulm, auf Bitte des Verkäufers
Kanzleivermerke: Buch 77/Blatt 350 del. (18. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; beide verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.); auf Rückseite und Plica Notizen über die Weitervergabe und den Weiterverkauf des Besitzes (18./19. Jh.)
Datum: Der geben ist freytags, den einundzwanzigsten monathstag octobris, 1718.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.11.2025, 04:37 MEZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International