Vermögensverwaltung
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3MB 016B Sobernheim, Kirchenkreis
Sobernheim, Kirchenkreis >> Generalia >> Kirchengemeinden und Verfassung >> Kirchenkreis >> Einzelakten der Kirchengemeinden >> Simmern unter Dhaun
1543-1803
Enthält: Urkunde:1543 Mai 30Adrian Braun von Schmidburg und Niclaus Widmann, Oberamtmann und Sevetarius des Wild- und Rheingrafen Philipp Franz von Dhaun schließen auf empfangenen Befehl mit Petter von Bernkastell einen Vertrag über die Uebergabe der Pastorei gegen 50 Goldgulden pro Jahr. Der Rheingraf verpflichtet sich, den Pfarrherrn zu Simmern unter Dhaun und den Kaplan zu "Weiller" ordnungsgemäß zu unterhalten. Ferner verpflichtet er sich, Haus und Hof der Pastorei instandzuhalten und darauf zu achten, dass die Gefälle der Pastorei erhalten bleiben. Petter von Bernkastell verpflichtet ich seinerseits, nach Ablauf von 4 Jahren den Vertrag, solage erlebt zu erneuern; auch dann, wenn der Rheingraf nicht in der Lage sein sollte, die fälligen 50 Gulden zu zahlen. Or. Pap. Quittungen des Peter Emmerich von Bernkastel, Vicarius im Dom zu Trier, Pastor zu Simmern unter Dhaun, über Zahlungen gemäss Vertrag von 1543, 1551-1556Gesuch des Georg Iberer (Herer?) aus Martinstein um Erlangung der Stümpfischn Güter und der Simmerischen Kirchgüter, die sein Vetter Dominicus Keysers innehatte 1593Liquidatio Extantiarum der Kirche zu Simmern 1645-1650Bericht des Pfarrers Alexander Conrad Medicus, wie es zur Zeit der Reunion als auch nach dem Rijßwickschen Frieden in der Kirche zu Simmern unter Dhaun mit dem Römisch-katholischen Religionsexercitium gehalten wurde 1714Etat der Rückstände an Geld- und Naturalzinsen 1803
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ