Hans Zamm und Konrad Agker, Bürger zu Gammertingen (Gamertingen), Pfleger der St. Michaelskapelle daselbst, bekunden, daß sie als Lehen erhalten haben ein Gütlein zu Kettenacker (Kettenagker), das den 4. Teil eines Hofes bildet, den Ulrich Guse bebaut und innehat. Derselbe Teil des Hofes ist Lehen des edlen und festen Junkers Hans von Bubenhofen (Buobenhouven), dem Junker der Aussteller, und rührt her von den verstorbenen edlen und strengen Grafen Wolflin von Veringen und Herrn Heinrich von Rechberg von Hohenrechberg laut Lehenbrief und Urkunden, die die Aussteller innehaben. Die Pfleger versprechen ihrem Junker und Lehnsherrn Lehnstreue sowie Lehen und Gut in gutem Stand zu halten
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Hans Zamm und Konrad Agker, Bürger zu Gammertingen (Gamertingen), Pfleger der St. Michaelskapelle daselbst, bekunden, daß sie als Lehen erhalten haben ein Gütlein zu Kettenacker (Kettenagker), das den 4. Teil eines Hofes bildet, den Ulrich Guse bebaut und innehat. Derselbe Teil des Hofes ist Lehen des edlen und festen Junkers Hans von Bubenhofen (Buobenhouven), dem Junker der Aussteller, und rührt her von den verstorbenen edlen und strengen Grafen Wolflin von Veringen und Herrn Heinrich von Rechberg von Hohenrechberg laut Lehenbrief und Urkunden, die die Aussteller innehaben. Die Pfleger versprechen ihrem Junker und Lehnsherrn Lehnstreue sowie Lehen und Gut in gutem Stand zu halten
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 173/174 T 2 Nr. 11
Repert. VII, B 2 Nr. 9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 173/174 T 2 Herrschaft Gammertingen-Hettingen: Urkunden
Herrschaft Gammertingen-Hettingen: Urkunden >> 1. Urkunden
1472 April 20 (1472 April 20 (Montag vor Cantate))
Urkunden
Siegler: der ehrbare und wohlbescheidene Konrad Jaeger, wilen Forstmeister zu Gammertingen; der ehrbare und wohlbescheidene Hans Castnar, Bürger daselbst
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel 1) nur Pressel erhalten, 2) Umschrift teilweise beschädigt
Vermerke: Dorsualvermerk: Nro. 18||auf dem Schutzumschlag: Obervogteiamt Gammertingen i) Fasz. XXXVIII Nro. 253||Beilage: Abschrift [17. Jh.], Papier, 2 Blatt, Dorsualvermerk: No. 17, Auf dem Schutzumschlag: Obervogteiamt Gammertingen g) Fasz. XXXVIII Nro. 253
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel 1) nur Pressel erhalten, 2) Umschrift teilweise beschädigt
Vermerke: Dorsualvermerk: Nro. 18||auf dem Schutzumschlag: Obervogteiamt Gammertingen i) Fasz. XXXVIII Nro. 253||Beilage: Abschrift [17. Jh.], Papier, 2 Blatt, Dorsualvermerk: No. 17, Auf dem Schutzumschlag: Obervogteiamt Gammertingen g) Fasz. XXXVIII Nro. 253
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ
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