Genealogie der Familie Peßler
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E 49/II Nr. 793
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1475 - 1704
Enthält:
Zusammengestellt durch Adam Rudolf Peßler, 1704.
Verweist auf die in allen hiesigen Kirchen und Klöstern vorhandenen Totenschilde der Familie, allein in St. Lorenz, gegenüber der Schule, hängen 29 Stück, darunter drei große.
Die älteste Jahreszahl dort ist 1475.
Laut einem alten Pfinzing gehörte die Familie Peßler zu den Stiftern und Wohltätern des Frauenbrüderklosters, und 1255 haben sie zwei Kapellen gestiftet: St. Anton und St. Ottilia, die als Begräbnisse dienten.
1264 baute Burkhard Peßler ein großes Haus auf dem Kornmarkt.
Jahrtagsstiftung in Gnadenberg. In Heilsbronn ein Schild mit Wappen, aber ohne Namen. Fensterstiftungen in hiesigen Kirchen, so z.B. ein großes Radfenster mit Wappen in der Augustinerkirche, in Richtung Neuer Bau.
Georg Peßler, gest. 1536, der letzte Propst von St. Sebald. Er begann, das Abendmahl in beiderlei Gestalt auszuteilen.
Hieronymus Peßler, gefallen in der Schlacht von Pavia 1525.
1536 konkurrierte die Familie bei der Ratswahl (!) mit den Schlüsselfeldern, welche mit der Mehrheit einer einzigen Stimme obsiegte.
Andreas Peßler, Stadtmajor, starb 1646.
Allgemeiner Hinweis auf meist kriegerische Tätigkeit in Italien, Ungarn, Dalmatien, Candia, Katalonien, Frankreich und Holland.
Dabei:
Zettel mit Jahrtagsstiftungen, einmal Tochter der Barbara Peßler - lateinisch, zum anderen der Burkhard Peßlerin - deutsch.
Zusammengestellt durch Adam Rudolf Peßler, 1704.
Verweist auf die in allen hiesigen Kirchen und Klöstern vorhandenen Totenschilde der Familie, allein in St. Lorenz, gegenüber der Schule, hängen 29 Stück, darunter drei große.
Die älteste Jahreszahl dort ist 1475.
Laut einem alten Pfinzing gehörte die Familie Peßler zu den Stiftern und Wohltätern des Frauenbrüderklosters, und 1255 haben sie zwei Kapellen gestiftet: St. Anton und St. Ottilia, die als Begräbnisse dienten.
1264 baute Burkhard Peßler ein großes Haus auf dem Kornmarkt.
Jahrtagsstiftung in Gnadenberg. In Heilsbronn ein Schild mit Wappen, aber ohne Namen. Fensterstiftungen in hiesigen Kirchen, so z.B. ein großes Radfenster mit Wappen in der Augustinerkirche, in Richtung Neuer Bau.
Georg Peßler, gest. 1536, der letzte Propst von St. Sebald. Er begann, das Abendmahl in beiderlei Gestalt auszuteilen.
Hieronymus Peßler, gefallen in der Schlacht von Pavia 1525.
1536 konkurrierte die Familie bei der Ratswahl (!) mit den Schlüsselfeldern, welche mit der Mehrheit einer einzigen Stimme obsiegte.
Andreas Peßler, Stadtmajor, starb 1646.
Allgemeiner Hinweis auf meist kriegerische Tätigkeit in Italien, Ungarn, Dalmatien, Candia, Katalonien, Frankreich und Holland.
Dabei:
Zettel mit Jahrtagsstiftungen, einmal Tochter der Barbara Peßler - lateinisch, zum anderen der Burkhard Peßlerin - deutsch.
Archivale
Indexbegriff Person: Peßler, Adam Rudolf
Indexbegriff Person: Peßler, Andreas
Indexbegriff Person: Peßler, Barbara
Indexbegriff Person: Peßler, Burkhard
Indexbegriff Person: Peßler, Familie
Indexbegriff Person: Peßler, Georg
Indexbegriff Person: Peßler, Hieronimus
Indexbegriff Person: Pfinzing, N
Indexbegriff Person: Schlüsselfelder, Familie
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Genealogien anderer Familien
Indexbegriff Person: Peßler, Andreas
Indexbegriff Person: Peßler, Barbara
Indexbegriff Person: Peßler, Burkhard
Indexbegriff Person: Peßler, Familie
Indexbegriff Person: Peßler, Georg
Indexbegriff Person: Peßler, Hieronimus
Indexbegriff Person: Pfinzing, N
Indexbegriff Person: Schlüsselfelder, Familie
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Genealogien anderer Familien
Augustinerkirche
Candia
Dalmatien
Frankreich
Frauenbrüderkloster
Gnadenberg, Kloster
Heilsbronn (Kloster)
Holland
Italien
Katalonien
Kornmarkt
Neuer Bau (= Maxplatz)
Pavia
Schule St. Lorenz
St. Anton
St. Lorenz
St. Ottilia
St. Sebald
Ungarn
Genealogie
Kirchenstiftung
Klosterstiftung
Fensterstiftung
Jahrtagsstiftung
Haus
Fenster
Wappen, Peßler
Propst
Abendmahl evangelisches
Todesfall
Gefallen
Ratsfähigkeit
Ratswahl
Stadtmajor
Kriegsdienst
Latein
Totenschild
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ