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Landgraf Heinrich [III.] von [Ober-]Hessen bittet Reinhard [von
Weilnau], Abt von Fulda, dem Überbringer dieses Schreibens, Johann Swert,
Kaplan s...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1461-1470
1467 März 5
Ausfertigung, Papier, auf der Rückseite aufgedrücktes Papiersiegel (fast abgefallen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Marpurgk am Dornstage nach Oculi anno Domini CCCC LXVIImo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Heinrich [III.] von [Ober-]Hessen bittet Reinhard [von Weilnau], Abt von Fulda, dem Überbringer dieses Schreibens, Johann Swert, Kaplan seines Bruders, des Landgrafen Ludwig [II.] von [Nieder-]Hessen, die jährlichen 110 Gulden, die Fulda Heinrich und Ludwig schuldet, auszuzahlen. Johann wird für Heinrich den Empfang des Geldes quittieren. Heinrich bittet, Johann und dem Geld Geleit zu geben. Ausstellungsort: Marburg. (siehe Abbldungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Papiersiegel)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Landgraf Heinrich [III.] von [Ober-]Hessen
Vgl. hierzu auch Nr. 1035.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.