Deutscher Hutarbeiterverband (Bestand)
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BArch RY 41
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Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Organisationen, Verbände und Wirtschaftsunternehmen >> Wirtschaft, Finanzen, Landwirtschaft, Bau, Verkehr, Umwelt
1906-1933
Bestandsbeschreibung: Bei den vom Zentralarchiv des FDGB in der Historischen Abteilung zusammengefassten Beständen handelt es sich um Restbestände verschiedener Provenienzen, die zu den seit 1935 im Zentralarchiv der Deutschen Arbeitsfront zusammengeführten Unterlagen gehörten. Die durch kriegsbedingte Verluste stark reduzierten Bestände wurden 1945/1946 dem FDGB übergeben. In der Folgezeit wurden die Bestände durch lokale Provenienzen und Kopien aus anderen Archiven ergänzt.
Aufgaben und Organisation:
Am 16. Juli 1871 wurde auf dem 1. Kongreß der Hutmacher Deutschlands in Leipzig der Zentralverein der Deutschen Hutmacher gegründet. Um Zeit für die vorbereitenden Arbeiten zu finden, wurde als offizieller Gründungstag der 01. Januar 1872 festgelegt. Auf Grund des Sozialistengesetzes erfolgte im Februar 1879 die polizeiliche Auflösung des Verbandes. Nach einem kurzfristigen Provisorium wurde im Mai 1880 die Kranken- und Sterbekasse der Hutmacher in Altenburg (Thüringen) gegründet. Als Unterabteilung dieser Hilfskasse wurde ein Unterstützungsverein deutscher Hutmacher gebildet, der seine Tätigkeit am 01. Januar 1881 begann. Nach dem Fall des Sozialistengesetzes 1890 konnte sich der Verband wieder ungehindert entwickeln.
Vorsitzende:
Hermann Kriemichen 1876 - 1890
Alfred Metzschkle 1890 - 1918
Fritz Siefert 1918 - 1921
Franz Brösicke 1922 - 1933
Sitz:
Offenbach 1871/72
Leipzig 1872 - 1879
Altenburg (Thüringen) 1880 - 1933
Presse:
"Korrespondent der deutschen Hutmacher" (1871)
"Korrespondent des Zentralvereins der deutschen Hutmacher" (ab 1872)
"Der deutsche Hutarbeiter"
Mitglieder:
1872: 1.465
1879: 2.667
1881: 1.593
1890: 2.864
1900: 4.793
1910: 9.452
1913: 11.927
1928: 18.509
Inhaltliche Charakterisierung: Schriftwechsel mit der Italienischen Föderation der Hutarbeiter in Monza und Protokollbuch der Zahlstelle Dresden.
Erschließungszustand: Publikationsfindbuch, Onlinefindbuch
Umfang, Erläuterung: 3 AE
Zitierweise: BArch RY 41/...
Aufgaben und Organisation:
Am 16. Juli 1871 wurde auf dem 1. Kongreß der Hutmacher Deutschlands in Leipzig der Zentralverein der Deutschen Hutmacher gegründet. Um Zeit für die vorbereitenden Arbeiten zu finden, wurde als offizieller Gründungstag der 01. Januar 1872 festgelegt. Auf Grund des Sozialistengesetzes erfolgte im Februar 1879 die polizeiliche Auflösung des Verbandes. Nach einem kurzfristigen Provisorium wurde im Mai 1880 die Kranken- und Sterbekasse der Hutmacher in Altenburg (Thüringen) gegründet. Als Unterabteilung dieser Hilfskasse wurde ein Unterstützungsverein deutscher Hutmacher gebildet, der seine Tätigkeit am 01. Januar 1881 begann. Nach dem Fall des Sozialistengesetzes 1890 konnte sich der Verband wieder ungehindert entwickeln.
Vorsitzende:
Hermann Kriemichen 1876 - 1890
Alfred Metzschkle 1890 - 1918
Fritz Siefert 1918 - 1921
Franz Brösicke 1922 - 1933
Sitz:
Offenbach 1871/72
Leipzig 1872 - 1879
Altenburg (Thüringen) 1880 - 1933
Presse:
"Korrespondent der deutschen Hutmacher" (1871)
"Korrespondent des Zentralvereins der deutschen Hutmacher" (ab 1872)
"Der deutsche Hutarbeiter"
Mitglieder:
1872: 1.465
1879: 2.667
1881: 1.593
1890: 2.864
1900: 4.793
1910: 9.452
1913: 11.927
1928: 18.509
Inhaltliche Charakterisierung: Schriftwechsel mit der Italienischen Föderation der Hutarbeiter in Monza und Protokollbuch der Zahlstelle Dresden.
Erschließungszustand: Publikationsfindbuch, Onlinefindbuch
Umfang, Erläuterung: 3 AE
Zitierweise: BArch RY 41/...
Deutscher Hutarbeiterverband, 1871-1933
3 Aufbewahrungseinheiten; 0,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ