Im Schloss Marburg lässt Hermann Erzbischof zu Köln, Kurfürst, Herzog zu Westfalen und Engern, als von seinem + Bruder Heinrich Landgraf zu Hessen angeordneter Vormund über dessen Sohn Wilhelm Landgraf zu Hessen im Beisein des Hans von Dörnberg, Hofmeister, Johann Schenk zu Schweinsberg, Marschall, Volpert Schenk zu Schweinsberg, Amtmann zu Rheinfels, Johann Steyn, Kanzler, als Mitvormünder ein Inventar von Schatzkammer, Gewölbe, Kisten und Kasten Landgraf Heinrichs aufnehmen. Neben Tafelsilber und Schmuck wird auch Geldvorrat verzeichnet.
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Im Schloss Marburg lässt Hermann Erzbischof zu Köln, Kurfürst, Herzog zu Westfalen und Engern, als von seinem + Bruder Heinrich Landgraf zu Hessen angeordneter Vormund über dessen Sohn Wilhelm Landgraf zu Hessen im Beisein des Hans von Dörnberg, Hofmeister, Johann Schenk zu Schweinsberg, Marschall, Volpert Schenk zu Schweinsberg, Amtmann zu Rheinfels, Johann Steyn, Kanzler, als Mitvormünder ein Inventar von Schatzkammer, Gewölbe, Kisten und Kasten Landgraf Heinrichs aufnehmen. Neben Tafelsilber und Schmuck wird auch Geldvorrat verzeichnet.
170 I, U 1899
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1483
1483 Januar 24
Ausfertigung, Pergament, 10 Siegel an Presseln, davon 2, 3, 4 und 8 stärker angebrochen, Signet und Unterschrift Johannes Ostertag genannt Senger, Kleriker Mainzer Bistums, kaiserlicher Notar
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wilhelm von Biebra, Ritter, Hermann Huhn, Hofmeister Landgraf Wilhelms des Jüngeren, Asmus Döring, Amtmann zu Lißberg, Jorg von Hatzfeldt, Herr zu Wildenburg, Heinrich Deynhart und Hermann Twern, Schöffen des Rats zu Marburg, wegen gemeiner Ritterschaft, Städten und Landschaft und Hennichen von Dreyse, Kammerknecht
Vermerke (Urkunde): Siegler: Vormund, Mitvormünder, Zeugen und die 2 Schöffen mit dem kleinen Siegel des Rats zu Marburg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Vormund, Mitvormünder, Zeugen und die 2 Schöffen mit dem kleinen Siegel des Rats zu Marburg.
Abschrift Anfang 16. Jh.; Abschrift Anfang 16. Jh. vidimiert von Johannes Hegkman von Grebeneck, kaiserlicher Notar, und Abschrift 18. Jh. Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ