Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg verkauft an Friedrich Wilhelm Graf von Graevenitz, Premier-Minister, Obersthofmarschall und Gouverneur zu Mömpelgard, zu dessen württembergischen Mannlehen Schloß Albeck und Hofgut Burgösch die zwei bisher zur Zellerei Sulz gehörigen Waldstücke Stumppenhalde und Fruchtenwäldlen, die zusammen ungefähr 350 Morgen ausmachen, sowie ein rodbares Stück Wald von 10 Morgen zwischen der Schwarzen Wiese und dem Stück Feld im Wald, die Seglerin genannt. Graevenitz erhält diese 360 Morgen seiner Verdienste wegen um nur 1200 fl, die an die Landschreiberei bezahlt wurden. Der Herzog versichert, daß die Waldstücke - außer 6 Morgen in der Stumppenhalde, die dem "oneri collectarum" der Stadt Sulz unterworfen sind - unbelastet sind, jedoch dem Mannlehen inkorporiert werden. Er verspricht Gewährschaft. Dieser Kaufbrief wird dreifach ausgefertigt: 1. für von Graevenitz, 2. für die Rentkammer, 3. für das Archiv.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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