Hauser, Wilhelm (Bestand)
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BArch NY 4259
call number: NY 4259
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> H
1899-1983
Bestandsbeschreibung: 10. Aug. 1883 in Endingen geboren
1902 Reifeprüfung am Realgymnasium in Karlsruhe
1902-1908 Studium der Mathematik und Physik an den Universitäten München, Erlangen, Heidelberg und Freiburg
1907 Promotion
1908 Staatsexamen für das höhere Lehramt beim Unterrichtsministerium in Karlsruhe
1907-1908 Realschullehrer in Ladenburg
1908-1911 Lehrer für Mathematik und Physik am Gymnasium in Wertheim und an der Mädchenoberschule in Mannheim
Aug. 1909 Heirat mit Elsa Kraut (1883-1962)
1911-1913 Tätigkeit im Gymnasium in Lörrach, Ernennung zum Professor
1914-1918 Offizier im 1. Weltkrieg
1918 Mitglied der deutschen Friedensgesellschaft
1919-1933 Lehrer am Gymnasium in Wertheim und am Realgymnasium in Freiburg/Breisgau
1922 Mitglied der SPD
1934 aus rassischen und politischen Gründen aus dem Schuldienst entfernt und in den Ruhestand versetzt
1938 Inhaftierung im KZ Dachau, nach Entlassung Emigration über Frankreich nach Großbritannien (1939)
1939-1940 Lehrer und Leiter eines Heimes für deutsche jugendliche Emigranten in Oxford
1941-1946 Master an der Royal Grammar School in Newcastle
1946 Rückkehr nach Deutschland, Mitglied der SED
1946-1948 Hauptreferent im Ministerium für Volksbildung
Nov. 1948 erster Professor für Mathematik mit vollem Lehrauftrag an der Allgemeinwissenschaftlichen Fakultät der Brandenburgischen Landeshochschule in Potsdam (BLH)
Dez. 1948 Ernennung zum Prodekan Apr. 1951 zum Dekan der Allgemeinwissenschaftlichen Fakultät der BLH, später Pädagogische Hochschule (PH) Potsdam
Sept. 1949 Ernennung zum Studentendekan der BLH
1951 - Ernennung zum Professor mit Lehrstuhl für das Fach Mathematik
Juni 1952 - Berufung zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates für die Fachrichtung Mathematik beim Staatssekretariat für das Hochschulwesen der DDR
Aug. 1953 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch den Senat der PH Potsdam
Dez. 1953 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der PH Potsdam
Jan. 1954 Fachrichtungsleiter Mathematik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der PH Potsdam
Jan. 1956 Emeritierung
9. Sept. 1983 in Wandlitz verstorben
Quellen:
BArch NY 4259/1, 2, 3
Universität Potsdam, Universitätsarchiv, Bestand Pädagogische Hochschule Potsdam, PH 3632
Inhaltliche Charakterisierung: Den größten Teil des Nachlasses von Wilhelm Hauser übergab sein Sohn Oskar Hauser (1920-2005) in den Jahren 1985 und 1988 an das Zentrale Parteiarchiv der SED. Nach dem Ableben von Oskar Hauser übergab dessen Frau Irene Hauser mit seinem Nachlass weitere Unterlagen, darunter die Lebenserinnerungen von Wilhelm Hauser und verschiedene Korrespondenzen, v. a. aus der Zeit vor 1945, an die Stiftung.
Der Nachlass umfasst nach der endgültigen Bearbeitung 21 Akteneinheiten mit Dokumenten aus der Zeit von 1883 bis 1983. Neben einer Reihe von persönlichen Dokumenten, darunter standesamtliche Urkunden, Zeugnisse, Bescheinigungen und Urkunden aus der beruflichen Ausbildung und Tätigkeit sowie aus der Zeit der Emigration, sind seine Lebenserinnerungen, Korrespondenzen und einige Reden und Artikel von Wilhelm Hauser überliefert. Weiterführende Unterlagen zur Biographie Wilhelm Hausers und zur Geschichte der Familie Hauser befinden sich im Nachlass seines Sohnes Oskar Hauser (NY 4609).
Der Nachlass ist für Benutzungen frei zugänglich. Bei eventuellen Veröffentlichungen ist wie folgt zu zitieren: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv, NY 4259/1, Kurzform: BArch NY 4259/1 (Beispiel für die Zitierung der Akte mit der Nummer 1).
Grit Ulrich
Umfang, Erläuterung: 21 AE
Zitierweise: BArch NY 4259/...
1902 Reifeprüfung am Realgymnasium in Karlsruhe
1902-1908 Studium der Mathematik und Physik an den Universitäten München, Erlangen, Heidelberg und Freiburg
1907 Promotion
1908 Staatsexamen für das höhere Lehramt beim Unterrichtsministerium in Karlsruhe
1907-1908 Realschullehrer in Ladenburg
1908-1911 Lehrer für Mathematik und Physik am Gymnasium in Wertheim und an der Mädchenoberschule in Mannheim
Aug. 1909 Heirat mit Elsa Kraut (1883-1962)
1911-1913 Tätigkeit im Gymnasium in Lörrach, Ernennung zum Professor
1914-1918 Offizier im 1. Weltkrieg
1918 Mitglied der deutschen Friedensgesellschaft
1919-1933 Lehrer am Gymnasium in Wertheim und am Realgymnasium in Freiburg/Breisgau
1922 Mitglied der SPD
1934 aus rassischen und politischen Gründen aus dem Schuldienst entfernt und in den Ruhestand versetzt
1938 Inhaftierung im KZ Dachau, nach Entlassung Emigration über Frankreich nach Großbritannien (1939)
1939-1940 Lehrer und Leiter eines Heimes für deutsche jugendliche Emigranten in Oxford
1941-1946 Master an der Royal Grammar School in Newcastle
1946 Rückkehr nach Deutschland, Mitglied der SED
1946-1948 Hauptreferent im Ministerium für Volksbildung
Nov. 1948 erster Professor für Mathematik mit vollem Lehrauftrag an der Allgemeinwissenschaftlichen Fakultät der Brandenburgischen Landeshochschule in Potsdam (BLH)
Dez. 1948 Ernennung zum Prodekan Apr. 1951 zum Dekan der Allgemeinwissenschaftlichen Fakultät der BLH, später Pädagogische Hochschule (PH) Potsdam
Sept. 1949 Ernennung zum Studentendekan der BLH
1951 - Ernennung zum Professor mit Lehrstuhl für das Fach Mathematik
Juni 1952 - Berufung zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates für die Fachrichtung Mathematik beim Staatssekretariat für das Hochschulwesen der DDR
Aug. 1953 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch den Senat der PH Potsdam
Dez. 1953 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der PH Potsdam
Jan. 1954 Fachrichtungsleiter Mathematik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der PH Potsdam
Jan. 1956 Emeritierung
9. Sept. 1983 in Wandlitz verstorben
Quellen:
BArch NY 4259/1, 2, 3
Universität Potsdam, Universitätsarchiv, Bestand Pädagogische Hochschule Potsdam, PH 3632
Inhaltliche Charakterisierung: Den größten Teil des Nachlasses von Wilhelm Hauser übergab sein Sohn Oskar Hauser (1920-2005) in den Jahren 1985 und 1988 an das Zentrale Parteiarchiv der SED. Nach dem Ableben von Oskar Hauser übergab dessen Frau Irene Hauser mit seinem Nachlass weitere Unterlagen, darunter die Lebenserinnerungen von Wilhelm Hauser und verschiedene Korrespondenzen, v. a. aus der Zeit vor 1945, an die Stiftung.
Der Nachlass umfasst nach der endgültigen Bearbeitung 21 Akteneinheiten mit Dokumenten aus der Zeit von 1883 bis 1983. Neben einer Reihe von persönlichen Dokumenten, darunter standesamtliche Urkunden, Zeugnisse, Bescheinigungen und Urkunden aus der beruflichen Ausbildung und Tätigkeit sowie aus der Zeit der Emigration, sind seine Lebenserinnerungen, Korrespondenzen und einige Reden und Artikel von Wilhelm Hauser überliefert. Weiterführende Unterlagen zur Biographie Wilhelm Hausers und zur Geschichte der Familie Hauser befinden sich im Nachlass seines Sohnes Oskar Hauser (NY 4609).
Der Nachlass ist für Benutzungen frei zugänglich. Bei eventuellen Veröffentlichungen ist wie folgt zu zitieren: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv, NY 4259/1, Kurzform: BArch NY 4259/1 (Beispiel für die Zitierung der Akte mit der Nummer 1).
Grit Ulrich
Umfang, Erläuterung: 21 AE
Zitierweise: BArch NY 4259/...
Hauser, Wilhelm, 1883-1983
21 Aufbewahrungseinheiten; 0,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ