Johann von Kronenburg (Cronenberch), gen. von Goesdorf (Goistorp), übergibt aus Freundschaft seinem Bruder Friedrich, Herr von der Neuerburg (Nu<ha>o<he>werbu<ha>o<he>rch), Gottfried (Godenartz) von Kronenburg und deren Erben all sein Erbe und Besitzungen, die ihm von seinem (å) Vater Friedrich und seiner (å) Mutter Mechtild zugefallen sind, in den Herrschaften von Kronenburg, in nyderlant ar in overlant, bes. seine Güter in nyderlant), Esch, bes. was er in Goesdorf besitzt, außerdem die Lehen des Markgrafen von Miesin, ferner alle seine Besitzungen in den Grafschaften Luxemburg und Vianden mit allen Rechten und Zubehör und was ihm sonst noch vom elterlichen Erbe zufallen sollte. Der Aussteller verzichtet auf alle Ansprüche aus geistlichem und weltlichem Recht und bekräftigt - er ist zu seinen verstendigen jaren gekommen - die Übergabe. Verstößt er gegen diese, so gilt er als treu- und ehrlos, meineidig und als gebannt. Er erhält dann keine Unterstützung, weder von den Herren, unter denen er gesessen ist, noch von denen, die diese Urkunde besiegeln. Bei Bruch der getroffenen Vereinbarungen, ist er gegenüber seinem Bruder und dessen Erben schadensersatzpflichtig. Sr.: Auf Bitten des Ausst.: Walram, Erzbischof von Köln, und Gottfried (Godenart) von Vianden, Verweser der Grafschaft Vianden, Gottfried (Schafriet) von Körich (Korchge), Ritterrichter der Grafschaft Luxemburg, Johann von Falkenstein und Gerlach von Braunshorn (Bronshorn). Ausf. Perg., dt. - 6 Sg. anh., 1, 4 - 6 besch., 2 ab - Rv.