DSHI 100 Kügelgen, Karl (Bestand)
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Dokumentesammlung des Herder-Instituts [Isil-Code DE-1988] (Archivtektonik) >> DSHI 100 Personenarchive
Bestandsbeschreibung:
Kügelgen, Karl (Carlo) Konrad Emil von
10.03.1876-03.09.1945
Pädagoge, Journalist, Schriftsteller
Bestandsbildner: 1887-1897 St.-Annen-Schule Petersburg; 1897-1901 stud. jur. Dorpat, 1901 Berlin, 1902 München; 1902-1903 beim Senat in Petersburg; 1903-1905 Mitarbeiter, 1905-1914 Chefredakteur der ”St. Petersburger Zeitung”, zugl. Lehrer an der Annen-Schule, 1917-1919 Lehrer an verschiedenen Schulen in Reval; 1919 Chefredakteur der ”Revaler Zeitung”, 1919-1923 Journalist in Helsinki, zugl. Lehrer an der dortigen deutschen Schule; 1924-1945 in Berlin in verschiedenen, stets mit Fragen des Ostens verbundenen journalistischen und politischen Stellungen, 1930-1932 Chefredakteur des ”Bukarester Tageblatts”.
Bestandsgeschichte: Bestand muß von Kügelgen selbst der Sammelstelle für baltendeutsches Kulturgut in Posen übergeben worden sein. Von dort wurde er im Sommer 1944 nach Westen verlagert und befand sich nach dem Kriege bei Wilhelm Lenz sen., der ihn um 1953 dem Herder-Institut übergab.
Bestandsbeschreibung: Tagebücher 1914-1919 (45 Hefte), darin teils eingeklebt, teils eingelegt verschiedene andere Stücke, u.a. einzelne Zeitungsartikel, Briefe, Plakate.
Literatur: DBBL S. 425; Deutsch-baltisches Gedenkbuch, S. 232; Nekrolog Erik Thomson in: Balt. Rundschau, 2 (1951), Nr. 3, S. 8; ders., in: Jahrbuch des baltischen Deutschtums, Bd. XXIII (1976), S. 51-52.
Kügelgen, Karl (Carlo) Konrad Emil von
10.03.1876-03.09.1945
Pädagoge, Journalist, Schriftsteller
Bestandsbildner: 1887-1897 St.-Annen-Schule Petersburg; 1897-1901 stud. jur. Dorpat, 1901 Berlin, 1902 München; 1902-1903 beim Senat in Petersburg; 1903-1905 Mitarbeiter, 1905-1914 Chefredakteur der ”St. Petersburger Zeitung”, zugl. Lehrer an der Annen-Schule, 1917-1919 Lehrer an verschiedenen Schulen in Reval; 1919 Chefredakteur der ”Revaler Zeitung”, 1919-1923 Journalist in Helsinki, zugl. Lehrer an der dortigen deutschen Schule; 1924-1945 in Berlin in verschiedenen, stets mit Fragen des Ostens verbundenen journalistischen und politischen Stellungen, 1930-1932 Chefredakteur des ”Bukarester Tageblatts”.
Bestandsgeschichte: Bestand muß von Kügelgen selbst der Sammelstelle für baltendeutsches Kulturgut in Posen übergeben worden sein. Von dort wurde er im Sommer 1944 nach Westen verlagert und befand sich nach dem Kriege bei Wilhelm Lenz sen., der ihn um 1953 dem Herder-Institut übergab.
Bestandsbeschreibung: Tagebücher 1914-1919 (45 Hefte), darin teils eingeklebt, teils eingelegt verschiedene andere Stücke, u.a. einzelne Zeitungsartikel, Briefe, Plakate.
Literatur: DBBL S. 425; Deutsch-baltisches Gedenkbuch, S. 232; Nekrolog Erik Thomson in: Balt. Rundschau, 2 (1951), Nr. 3, S. 8; ders., in: Jahrbuch des baltischen Deutschtums, Bd. XXIII (1976), S. 51-52.
Kügelgen, Karl (Carlo) Konrad Emil von
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.02.2026, 15:26 MEZ