Mainz, 1596.11.11. Vor Konrad Kennicken, der Rechten Lizentiat und weltlichem Richter zu Mainz, verkauft Matthes Betz für sich und seine Ehefrau zu Erbe Hans Fischer, Sackträger, und seiner Ehefrau eine Behausung "vfm Acker", zwischen Herman Dans und Dans Fritzen, zinst 1 Pfund Heller den Weißen Frauen, für 235 fl. Mainzer Währung. Zeugen: Peter Weil, Sackträger, Hans Hengel, Kornmutter, Niclas Knoll, Müller. S. des Richters. "So geben vnndt geschehen in mein des richters behausung vnden in ern (= Erdgeschoss) den eilfften tagk Nouembris im funfftzehen hundert sechs vnndt neuntzigsten jahr".
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Mainz, 1596.11.11. Vor Konrad Kennicken, der Rechten Lizentiat und weltlichem Richter zu Mainz, verkauft Matthes Betz für sich und seine Ehefrau zu Erbe Hans Fischer, Sackträger, und seiner Ehefrau eine Behausung "vfm Acker", zwischen Herman Dans und Dans Fritzen, zinst 1 Pfund Heller den Weißen Frauen, für 235 fl. Mainzer Währung. Zeugen: Peter Weil, Sackträger, Hans Hengel, Kornmutter, Niclas Knoll, Müller. S. des Richters. "So geben vnndt geschehen in mein des richters behausung vnden in ern (= Erdgeschoss) den eilfften tagk Nouembris im funfftzehen hundert sechs vnndt neuntzigsten jahr".
U / 1596 November 11 / II
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
11.11.1596
Weißfrauen Mainz
Ausfertigung. Perg. Nach RV. hat das Weißfrauenkloster diesen Platz 1648 gekauft und dabei diese Urkunde erhalten. 21 Albus Gerichtsgebühr.
Urkunden
Nach Rückvermerk hat das Kloster 1648 diesen Brief samt dem Platz an sich gekauft, wobei diese Urkunde dem Kloster zurückgegeben worden ist. - 21 Albus Gerichtsgebühr (?).
Betz, Matthes
Danns, Fritz
Dans, Herman
Fischer, Hans
Hengel, Hans
Kennick, Conrad
Knoll, Niclas
Weil, Peter
Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ