Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Reichskammergerichtsprozess zwischen der Fürstin Margaretha, geborene Herzogin von Holstein-Sonderburg-Plön, und der vormundschaftlich regierenden Gräfin Ernestine, geborene Prinzessin von Ligne, wegen ausstehender Forderungen
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Reichskammergerichtsprozess zwischen der Fürstin Margaretha, geborene Herzogin von Holstein-Sonderburg-Plön, und der vormundschaftlich regierenden Gräfin Ernestine, geborene Prinzessin von Ligne, wegen ausstehender Forderungen
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 4. Vermögensangelegenheiten >> 4.1. Vermögensangelegenheiten des fürstlichen Hauses und sonstige persönliche Belange der Grafen und Fürsten
1623-1663
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Verzeichnis aller Schulden des Grafen Johann VII. zu Nassau-Siegen (1623); Originalabrechnung zwischen Graf Johann VII. und seiner Gemahlin Margaretha über eine Summe von 8677 Gulden 12 Albus vom 27.01.1623; Abschrift eines Vergleichs zwischen der Fürstin Margaretha, Herzogin von Holstein-Sonderburg-Plön, und Graf Johann VIII. zu Nassau-Siegen vom 17./27.01.1624; Relation über die Forderungen der Fürstin Margaretha, Herzogin von Holstein-Sonderburg-Plön, von der vormundschaftlichen Regentin Ernestine, Prinzessin von Ligne (1663); Extrakte und Verzeichnisse ausstehender Forderungen aus der Rentei; Verzeichnis bezahlter alter Schulden (entnommen aus den Renteirechnungen); Schreiben der Fürstin Margaretha an Dr. jur. Henrich Philipp Hoenenio, genannt Höen von Dillenburg (1644); Schuldverschreibungen des Grafen Johann VIII. zu Nassau-Siegen (original oder als notarielle Beglaubigung); Bevollmächtigung des Jodocus Faber als Prokurator und Anwalt der Gräfin Margaretha (13./23.05.1644); Suppliken an den Kaiser; Replik des Fürsten Johann Moritz zu Nassau-Siegen wegen des kaiserlichen Mandats betreffend einem Kapital von 4160 Gulden im nassau-siegenschen Sukzessionsstreit (1663); Verzeichnis der Rechnungen bzw. Forderungen des katholischen Landesteils (1663). Korrespondenten u.a.: Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen, Margaretha Gräfin zu Nassau-Siegen, Notar Andreas Jacob Höen, Johann Conrad Albrecht von Lautterberg (Speyer), Notar Hermann Schmidt, Lizentiat Jodocus Faber (Speyer), Johann Ulrich Stieber (Speyer), Gabriel de Bruyn (Köln).
366 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.