8/12,1 [Nr. 5]: Christoph Marggraf, Bürger und des Gerichts zu Tübingen und Consorten, gegen Dr. iur. Tobias Heß, in der Streitigkeit um das Erbe der Ursula Kienlin.
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(Neusch. Nr. 5)
UAT 8/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 6. Cancellarii judicium appellatorium (1586-1773) >> Cancellarii judicium appellatorium, Appellationes, Fasz. II, Teil 1: Nr. 1-6
1596
Enthält: Bl. 1-3: Rektor Herzog August d. J. zu Braunschweig und das Consistorium, Litterae dimissoriae für die Kläger und Appellanten in der Klagsache des Christoph Marggraf, Bürger und des Gerichts zu Tübingen, Ulrich Besold, Hofgerichtsadvokat, für seine Frau Maria (Pf. 1316: geb. Gainbach) und als Advokat von Hans Georg Marggraf, Freiburg i. B., Hans Rüd. Rüeher, Freiburg i. Br. und Hans Georg Ganbach (l.: Gainbach), Kenzingen, ferner Hermann Ochsenbach für seine Mutter Margareta (geb. Marggraf), Witwe des gewesenen Schlosshauptmanns Joh. Herm. Ochsenbach (Pf. 2871) gegen Dr. iur. Tob Hess (M 208,16: Noricus) um das Testament der Ursula Kienlin, 28.6.1595 bis 15.10.1596, bricht ab. E.
Akte
Hess, Tobias (1558-1614)
Kienlin, Ursula (16. Jh.)
Marggrav, Christoph (um 1530-1616)
Cancellarii judicium appellatorium, Appellationes, Fasz. II, Teil 1: Nr. 1-6
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 6. Cancellarii judicium appellatorium (1586-1773) (Gliederung)
- Cancellarii judicium appellatorium, Appellationes, Fasz. II, Teil 1: Nr. 1-6 (Archivale)