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Friedrich von Mansbach (Manspach) bekundet, dass ihm Heinrich
[von Hohenberg], Abt von Fulda, eine im Folgenden inserierte Urkunde
ausgestellt hat...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1331-1340
1334 September 20
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini Millesimo CCC° XXX° quarto in vigilia Mathei apostoli et Ewangeliste
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedrich von Mansbach (Manspach) bekundet, dass ihm Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, eine im Folgenden inserierte Urkunde ausgestellt hat. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1334 September 20: Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, bekundet, dass er Friedrich von Mansbach und dessen Erben Güter in Grüsselbach für 80 Pfund Heller auf Wiederkauf verkauft hat. Die Güter bestehen aus einem Hof, den Dietrich genannt Larbach bebaut, mit Abgaben in Höhe von einem Pfund Pfennigen, einem Viertel Weizen, zwei Vierteln Hafer und vier Schilling Pfennigen (domphenninge) und einem Hof, den Herting genannt Nyme bewirtschaftet, mit Abgaben in Höhe von einem Pfund Pfennigen, einem Viertel Weizen, einem Viertel Hafer, einem Schwein im Wert von einem Pfund Pfennigen und vier Schilling Pfennigen. Siegelankündigung des Abtes Heinrich. (Datum anno Domini M° CCC° XXX° quarto in vigilia Mathei apostoli et Ewangeliste). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich von Mansbach
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 83v
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.