Franz Hofherr, Goldschmied und Bürger zu Ulm, verkauft den Pfarrkirchenbaupflegern in Ulm Eitel Eberhard Besserer, Hieronimus Schleicher und Klaus Gregg einen jährlichen Zins von 3 Gulden Ulmer Währung. Der Zins gefällt von seinem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm zwischen dem Haus des Balthasar Stipfel und dem Hof des Prämonstratenserchorherrenstifts Roggenburg [Lkr. Neu-Ulm] [ehemaliger Pfleghof, Herrenkellergasse 8], die er den Käufern auch als Pfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses einsetzt. Dafür hat er von den Pflegern 60 Gulden Ulmer Währung erhalten. Diese haben ihm und seinen Erben das Recht eingeräumt, den Zins wieder abzulösen.
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Franz Hofherr, Goldschmied und Bürger zu Ulm, verkauft den Pfarrkirchenbaupflegern in Ulm Eitel Eberhard Besserer, Hieronimus Schleicher und Klaus Gregg einen jährlichen Zins von 3 Gulden Ulmer Währung. Der Zins gefällt von seinem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm zwischen dem Haus des Balthasar Stipfel und dem Hof des Prämonstratenserchorherrenstifts Roggenburg [Lkr. Neu-Ulm] [ehemaliger Pfleghof, Herrenkellergasse 8], die er den Käufern auch als Pfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses einsetzt. Dafür hat er von den Pflegern 60 Gulden Ulmer Währung erhalten. Diese haben ihm und seinen Erben das Recht eingeräumt, den Zins wieder abzulösen.
A Urk., 3461
1979 / 5
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1535 März 9.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Franz Hofherr, Goldschmied und Bürger zu Ulm
Siegler: Die Ulmer Richter und Bürger Eitel Johann Besserer und Erasmus Rauchschnabel auf Bitte des Verkäufers
Kanzleivermerke: VII (16./17. Jh.); an St. Gilgenpfründ lit. RR (18. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich zwei an Pergamentstreifen anhägende Siegel; beide verloren
Rückvermerke: Inhaltsangaben (17. und 18./19. Jh.); jetzo Jacob Kienlin, bichssenschmid (17. Jh.)
Datum: Der geben ist vff afftermontag nach Letare, 1535.
Aussteller: Franz Hofherr, Goldschmied und Bürger zu Ulm
Siegler: Die Ulmer Richter und Bürger Eitel Johann Besserer und Erasmus Rauchschnabel auf Bitte des Verkäufers
Kanzleivermerke: VII (16./17. Jh.); an St. Gilgenpfründ lit. RR (18. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich zwei an Pergamentstreifen anhägende Siegel; beide verloren
Rückvermerke: Inhaltsangaben (17. und 18./19. Jh.); jetzo Jacob Kienlin, bichssenschmid (17. Jh.)
Datum: Der geben ist vff afftermontag nach Letare, 1535.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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