Franz Hofherr, Goldschmied und Bürger zu Ulm, verkauft den Pfarrkirchenbaupflegern in Ulm Eitel Eberhard Besserer, Hieronimus Schleicher und Klaus Gregg einen jährlichen Zins von 3 Gulden Ulmer Währung. Der Zins gefällt von seinem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm zwischen dem Haus des Balthasar Stipfel und dem Hof des Prämonstratenserchorherrenstifts Roggenburg [Lkr. Neu-Ulm] [ehemaliger Pfleghof, Herrenkellergasse 8], die er den Käufern auch als Pfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses einsetzt. Dafür hat er von den Pflegern 60 Gulden Ulmer Währung erhalten. Diese haben ihm und seinen Erben das Recht eingeräumt, den Zins wieder abzulösen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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