Arbeitsverhältnisse des Peter Fritz
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E 10/199 Nr. 16
E 10/199 NL Peter Fritz
NL Peter Fritz
1909 - 1945
1910: Zeugnis des Malermeisters August Weilhammer, Schwaighof bei Tegernsee. Fritz war April - Juli 1909 und März bis Juli 1910 als Maler tätig.
1911: Zeugnis der Firma Eitner & Chiusole, Dekorations- und Zimmermaler, Bozen. Fritz war November 1909 bis März 1911 als Gehilfe tätig.
1912: Zeugnis des Malermeisters Conrad Söllner, Nürnberg. Fritz war August 1910 bis April 1912 tätig.
1913: Zeugnis der Firma Tony Kirchmeyr, Atelier für Kunst-, Kunstgewerbe und Dekorations-Malerei, Innsbruck. Fritz war August 1912 bis Februar 1913 tätig.
1913: Zeugnis des Malers und Lackierers Georg Falch, Meran. Fritz war Mai bis Oktober 1913 als Malergehifle tätig.
1914 März 20: Frequenz-Zeugnis der K. Kunstgewerbeschule Nürnberg. Fritz wurde am 8. Oktober 1913 als Schüler im 2. Semester aufgenommen und für das WS 1913/14 eingeschrieben. Austritt erfolgte 1914 März 7. Er erhielt Unterricht im Figuren- und Draperiezeichnen, hörte Vorträge über Stillehre, Kunstgeschichte und Anantomie. Fachuntericht erhielt er in Naturstudien und im Dekorationsmalen.
1916: Zeugnis der Firma Schmidt & Cie. G.m.b.H., Nürnberg. Fritz war Februar bis November 1916 tätig.
Beiliegend: Maschinenschriftliche Abschrift des Heiratsscheins von Peter Fritz und Marie Lene Heilbronner. Wohl wegen der Berufsbezeichnung "Dekorationsmaler" hier mit beigelegt.
1922: Anstellungsvertrag der Gesellschaft für Elektrometallurgie m.b.H., Nürnberg. Fritz wird ab 1. September 1922 als Bote eingestellt.
Dabei: Foto mit Blick auf den Balkon der heutigen Kunstvilla, rückseitig bez.: Nürnberg Blumenstr. 17 1922? Foto von Peter Fritz. Auf dem Balkon mehrere Personen, mit Peter Fritz hat niemand Ähnlichkeit.
Gruppenfoto, bez.: "Zur Erinnerung an unsere Gau-Diplom-Feier und Einweihung des Gefolgschaftsraumes am 7. Juni 1941 Kunstanstalt Schneller & Co. G. m. b. H., Nürnberg-N, Friedrichstrasse 14-16". Peter Fritz stehend, der 2. von links.
1945 Juli 6: Zeugnis der Firma Schneller & Co. für Peter Fritz. Er war 1928 bis jetzt als Graphiker und Maler tätig. Er arbeitete zuletzt bei der Kartolithographie für die Herstellung von Kriegskarten, bis der Betrieb Anfang Januar 1945 völlig zerstört wurde. Die Produktion setzte man in angemieteten Räumen fort, aber durch das Kriegsende ist die Arbeit nun nicht mehr möglich.
1911: Zeugnis der Firma Eitner & Chiusole, Dekorations- und Zimmermaler, Bozen. Fritz war November 1909 bis März 1911 als Gehilfe tätig.
1912: Zeugnis des Malermeisters Conrad Söllner, Nürnberg. Fritz war August 1910 bis April 1912 tätig.
1913: Zeugnis der Firma Tony Kirchmeyr, Atelier für Kunst-, Kunstgewerbe und Dekorations-Malerei, Innsbruck. Fritz war August 1912 bis Februar 1913 tätig.
1913: Zeugnis des Malers und Lackierers Georg Falch, Meran. Fritz war Mai bis Oktober 1913 als Malergehifle tätig.
1914 März 20: Frequenz-Zeugnis der K. Kunstgewerbeschule Nürnberg. Fritz wurde am 8. Oktober 1913 als Schüler im 2. Semester aufgenommen und für das WS 1913/14 eingeschrieben. Austritt erfolgte 1914 März 7. Er erhielt Unterricht im Figuren- und Draperiezeichnen, hörte Vorträge über Stillehre, Kunstgeschichte und Anantomie. Fachuntericht erhielt er in Naturstudien und im Dekorationsmalen.
1916: Zeugnis der Firma Schmidt & Cie. G.m.b.H., Nürnberg. Fritz war Februar bis November 1916 tätig.
Beiliegend: Maschinenschriftliche Abschrift des Heiratsscheins von Peter Fritz und Marie Lene Heilbronner. Wohl wegen der Berufsbezeichnung "Dekorationsmaler" hier mit beigelegt.
1922: Anstellungsvertrag der Gesellschaft für Elektrometallurgie m.b.H., Nürnberg. Fritz wird ab 1. September 1922 als Bote eingestellt.
Dabei: Foto mit Blick auf den Balkon der heutigen Kunstvilla, rückseitig bez.: Nürnberg Blumenstr. 17 1922? Foto von Peter Fritz. Auf dem Balkon mehrere Personen, mit Peter Fritz hat niemand Ähnlichkeit.
Gruppenfoto, bez.: "Zur Erinnerung an unsere Gau-Diplom-Feier und Einweihung des Gefolgschaftsraumes am 7. Juni 1941 Kunstanstalt Schneller & Co. G. m. b. H., Nürnberg-N, Friedrichstrasse 14-16". Peter Fritz stehend, der 2. von links.
1945 Juli 6: Zeugnis der Firma Schneller & Co. für Peter Fritz. Er war 1928 bis jetzt als Graphiker und Maler tätig. Er arbeitete zuletzt bei der Kartolithographie für die Herstellung von Kriegskarten, bis der Betrieb Anfang Januar 1945 völlig zerstört wurde. Die Produktion setzte man in angemieteten Räumen fort, aber durch das Kriegsende ist die Arbeit nun nicht mehr möglich.
Umfang/Beschreibung: 12 Prod
Archivale
Bemerkungen: Man beachte die mehrfachen Überschneidungen der Zeiträume
Indexbegriff Person: Eitner & Chiusole
Indexbegriff Person: Falch, Georg
Indexbegriff Person: Fritz, Peter
Indexbegriff Person: Heilbronner, Marie Lene gen. Lina
Indexbegriff Person: Kirchmeyr, Tony
Indexbegriff Person: Schmidt & Cie.
Indexbegriff Person: Schneller & Co.
Indexbegriff Person: Söllner, Conrad
Indexbegriff Person: Weilhammer, August
Indexbegriff Person: Eitner & Chiusole
Indexbegriff Person: Falch, Georg
Indexbegriff Person: Fritz, Peter
Indexbegriff Person: Heilbronner, Marie Lene gen. Lina
Indexbegriff Person: Kirchmeyr, Tony
Indexbegriff Person: Schmidt & Cie.
Indexbegriff Person: Schneller & Co.
Indexbegriff Person: Söllner, Conrad
Indexbegriff Person: Weilhammer, August
Blumenstr. 17
Bozen
Friedrichstr. 14 - 16
Innsbruck
Meran
Schwaighof / Tegernsee
Tegernsee / Schwaighof
Zeugnis
Arbeitszeugnis
Malermeister
Malergehilfe
Dekorationsmaler
Zimmermaler
Kunstatelier
Kunstgewerbe
Lackierer
Kunstgewerbeschule Nürnberg
Unterricht
Figurenzeichnen
Draperiezeichnen
Vortrag
Stillehre
Kunstgeschichte
Anatomie
Naturstudien
Heiratsschein
Anstellungsvertrag
Bote
Gesellschaft für Elektrometallurgie mbH
Villa
Balkon
Gruppenfoto
Gau-Diplom-Feier
Gefolgschaftsraum
Einweihung
Kunstanstalt
Graphiker
Maler
Entlassung
Kriegserstörung
Kartolithographie
Kriegskarte
Kriegsende 1945
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.06.2025, 1:02 PM CEST